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	<title>The KingOli Blog &#187; Ubuntu</title>
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	<description>The KingOli Blog</description>
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		<title>Den blauen Zahn gezogen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 12:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In heutigen Zeiten muss eine Computermaus kein Kabel mehr besitzen. Also hielt ich nach dem Ableben meines alten Eingabegeräts Ausschau nach einer Bluetooth-Alternative, um meine USB-Slots nicht unnötig mit Adaptern für andere Funktechniken zu belegen. Trotz der inzwischen weiten Verbreitung von Bluetooth in den Laptops ist die Auswahl in diesem Bereich eher bescheiden; am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In heutigen Zeiten muss eine Computermaus kein Kabel mehr besitzen. Also hielt ich nach dem Ableben meines alten Eingabegeräts Ausschau nach einer Bluetooth-Alternative, um meine USB-Slots nicht unnötig mit Adaptern für andere Funktechniken zu belegen. Trotz der inzwischen weiten Verbreitung von Bluetooth in den Laptops ist die Auswahl in diesem Bereich eher bescheiden; am Ende entschied ich mich für ein <a href="http://www.logitech.com/index.cfm/mice_pointers/mice/devices/5747&#038;cl=de,de">Logitech-Modell</a> und hatte folgend das &#8220;Vergnügen&#8221;, einige technische Hürden überwinden zu müssen, bis es wie erwartet unter Linux und Windows funktionierte.</p>
<p><strong>PS3</strong></p>
<p>Die Konsole machte zum Glück gar keine Probleme. Im Sony-Betriebssystem war die Maus schnell erkannt und eingerichtet; aber bis auf zum Surfen (wozu ich die PS3 gar nicht nutze) kann man die Maus nicht sinnvoll verwenden. Die Einrichtung im installierten <a href="/blog/2009/03/29/technik-wie-sie-sein-sollte/">Ubuntu Intrepid</a> war ebenso ein Kinderspiel. Das Bluetooth-Portlet des Gnome-Desktops fand mein Gerät sofort; ich gab die PIN ein und die Maus funktionierte. Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Wenn jetzt auch noch der alternative <a href="http://forums.ps2dev.org/viewtopic.php?t=11559">Bootloader pdaXrom-ng</a> mit Bluetooth funktioniert, bin ich wunschlos glücklich (aktuelle Versionen von <a href="http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/people/geoff/cell/ps3-petitboot/">Petitboot</a> haben ja leider keine GUI mehr).</p>
<p><strong>Windows</strong></p>
<p>Unter dem Microsoft-Betriebssystem begannen dann die Probleme. Asus als Hersteller meines Laptops bietet keine Aktualisierungen für den mitgelieferten Toshiba-Bluetoothstack an, was mich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gestört hatte. Die erste Kontaktaufnahme zwischen Laptop und Maus war noch relativ einfach, doch nach dem Neustart des Rechners musste ich feststellen, dass dieser sich nicht automatisch mit dem Eingabegerät verband. Die Verbindung musste jedes Mal manuell wieder aktiviert werden (was umso ärgerlicher ist, wenn man keine funktionierende Maus hat); eine Option zum automatischen Reconnect beim Systemstart gibt es nicht.</p>
<p>Da ich von meinem Bruder wusste, dass der bei Windows eingebaute Bluetoothstack diese Möglichkeit bietet, habe ich die Toshiba-Software entfernt um danach festzustellen, dass zum Einen Windows XP keinen Treiber für meinen eingebauten Bluetoothadapter mitbringt und Asus andererseits den notwendigen Treiber an den Toshiba-Stack koppelt.</p>
<p>Doch zum Glück gibt es ja <a href="http://www.shootingsoftware.com/Widcomm.htm">kleine</a> <a href="http://www.asusforum.encke.net/module-pnForum-viewtopic-topic-3493.html">Hacks</a>, um Windows von der Funktionsfähigkeit des BT183-Adapters mit einem eingebauten Toshiba-Treiber anderen Namens zu überzeugen. Also schnell den technischen Code in der Treiber-INF angepasst und schon hatten sich die Probleme erledigt.</p>
<p><strong>Linux</strong></p>
<p>Unter meinem <a href="/blog/2008/04/26/der-reiher-ist-gelandet/">Ubuntu Hardy (8.04)</a> gab es keine so einfache Lösung. Der interne Adapter BT183 wurde zwar erkannt, aber selbst nach manuellem Start des Bluetooth-Daemons fand das <code>hcitool</code> nicht die direkt daneben funkende Maus.</p>
<p>Also biss ich in den sauren Apfel und führte <a href="/blog/2009/07/07/stabilitat-und-abhangigkeiten/">das längst überfällige Upgrade</a> auf Ubuntu Jaunty (9.04) durch. Dies stellte sich im Nachhinein als kleiner Fehler heraus, denn in dieser aktuellen Version wurde der Wechsel des Bluez-Stacks auf die neue Major-Version 4 vollzogen. Diese verzichtet auf den HID-Daemin <code>hidd</code> und aus einem unerfindlichen Grund funktionieren u.a. die Bluetooth-Mäuse von Microsoft und Logitech nur mit diesem. So auch bei mir; das Bluetooth-Gnome-Portlet fand gar kein Gerät und auf der Kommandozeile sah das <code>hcitool</code> zwar meine Maus, aber nach einem ohne Fehlerausgabe durchgeführten Verbindungsversuch gab es trotzdem keine Connection.</p>
<p>Das Beste an diesem Problem war Freund Google. Fast alle Anleitungen zum Einrichten von Bluetooth-Mäusen basieren auf der 3er Version des Bluez-Stack, so dass ich bei der Suche nach Hinweisen nur veraltete Webseiten fand. <code>HIDD</code> hier, <code>HIDD</code> dort &#8211; nur ein <code>HIDD</code> ist bei Jaunty nicht mehr installiert. Doch dann fand ich den rettenden Hinweis: Das APT-Paket <code>bluez-compat</code> enthält die mit Version 4 entfernten Services, so auch <code>HIDD</code>. Und mit diesem Tool klappte dann endlich eine Verbindung und ich konnte den Mauszeiger über die BT-Maus bewegen.</p>
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		<title>Stabilität und Abhängigkeiten</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2009/07/07/stabilitat-und-abhangigkeiten/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 00:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Kollege hat einmal gemeint, dass es für die Kurzlebigkeit der meisten Java-Anwendungen im Vergleich zu deutlich älterer Legacy-Software einen wichtigen Grund gibt: Java-Projekte bringen eine Unmenge an Abhängigkeiten zu Drittprojekten mit. Kommt eine entwickelte Software nun in die Phase der Wartung, dann wird man schnell feststellen, dass sich die Drittprojekte in der Zwischenzeit weiterentwickelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kollege hat einmal gemeint, dass es für die Kurzlebigkeit der meisten Java-Anwendungen im Vergleich zu deutlich älterer Legacy-Software einen wichtigen Grund gibt: Java-Projekte bringen eine Unmenge an Abhängigkeiten zu Drittprojekten mit. Kommt eine entwickelte Software nun in die Phase der Wartung, dann wird man schnell feststellen, dass sich die Drittprojekte in der Zwischenzeit weiterentwickelt haben, ihre API vielleicht geändert haben und benötigte Bugfixes für die verwendeten, veralteten Versionen nicht verfügbar sind. Also steht man vor der schweren Entscheidung, die eigene Software auf eine aktuelle Version des Drittprojektes zu migrieren oder den Bug im eigenen Code zu umschiffen &#8211; in beiden Fällen kann so ein immenser Aufwand entstehen.</p>
<p>Ein ganz ähnliches Problem habe ich momentan mit meiner Ubuntu-Installation, die immer noch auf dem stabilen <a href="/blog/2008/04/26/der-reiher-ist-gelandet/">LTS 8.04 (Hardy Heron)</a> basiert. Dafür gibt es ein Videoschnitttool namens <a href="http://www.kdenlive.org/">Kdenlive</a> in der total veralteten Version 0.5; für aktuellere Versionen von Ubuntu steht schon 0.7.5 bereit. Also habe ich versucht, auch Hardy das Update beizubringen, indem ich mir die benötigten Abhängigkeiten (u.a. ein neueres KDE) aus anderen Quellen und Repositories besorgt habe. Das lief so lange gut, bis ich an die Stelle kam, wo eine aktuellere QT-Quelle benötigt wird. Diese (4.4.3) <a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=1078326">verträgt sich nämlich ganz und gar</a> nicht mit der Hardy-Version (4.3.x), so dass ich mein Unterfangen abbrechen musste.</p>
<p>Das Problem mit meinem LTS ist also, dass es aus Gründen der Stabilität einen relativ starren Unterbau hat. Wenn man nun so gravierende Updates wie des KDEs und dessen Grafikbibliothek vornehmen möchte, gerät das gesamte stabile Gerüst ins Wanken. Deshalb machen sich die Maintainer hinter Ubuntu (bzw dessen Grundlage Debian) auch die Mühe, wichtige Bugfixes der neuen Versionen auf die alten Systeme zu portieren, anstatt das gesamte Konstrukt auf den aktuelleren Stand zu migrieren und das Risiko einzugehen, dass bestimmte Anwendungen dann nicht mehr laufen, da sie nicht migrierbar sind.</p>
<p>Für mich bedeutet das nun, dass ich mir ein frischeres Ubuntu installieren muss (z.B. in einer VM) oder <a href="http://www.kdenlive.org/user-manual/downloading-and-installing-kdenlive/live-demonstration-dvd-or-usb-storage">ein fertiges Image</a> starte, wenn ich eine halbwegs aktuelle Kdenlive-Version benutzen möchte. Oder ich suche mir eine Software, die nicht zusammen mit dem KDE entwickelt wird. Denn je geringer die Anzahl der Abhängigkeiten ist, um so einfacher ist die Software auch auf älteren Systemen zu installieren. Eine weitere Alternative sind Komplett-Packages, die alle Abhängigkeiten bereits mit kompiliert haben, aber diese Mühe muss sich erst einmal jemand machen. Die Moral von der Geschichte ist also: Stabilität und Aktualität sind zusammen nicht (einfach) zu bekommen!</p>
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		<title>Technik, wie sie sein sollte</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2009/03/29/technik-wie-sie-sein-sollte/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 15:50:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blu-Ray]]></category>
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		<description><![CDATA[Man darf sich nicht auf die Informationen verlassen, die man im Internet findet. Vor dem Kauf meiner Playstation3 habe ich nämlich ausgiebig nach den Fähigkeiten des eingebauten WLAN-Chips gegoogelt und bin immer wieder bestätigt worden, dass WPA2 nicht möglich ist. Also habe ich die Konsole über ein Netzwerkkabel angeschlossen &#8211; mein WLAN-Router wird bei WPA2 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man darf sich nicht auf die Informationen verlassen, die man im Internet findet. Vor dem <a href="/blog/2008/09/21/kubuntu-runs-my-playstation/">Kauf meiner Playstation3</a> habe ich nämlich ausgiebig nach den Fähigkeiten des eingebauten WLAN-Chips gegoogelt und bin immer wieder bestätigt worden, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WPA2">WPA2</a> nicht möglich ist. Also habe ich die Konsole über ein Netzwerkkabel angeschlossen &#8211; mein WLAN-Router wird bei WPA2 bleiben &#8211; und das Thema als abgeschlossen betrachtet.</p>
<p>Doch nach der <a href="http://psubuntu.com/forums/viewtopic.php?f=4&#038;t=758">Installation eines selbstkompilierten 2.6.28er Kernels</a> und dem Folgen dieser <a href="http://psubuntu.com/forums/viewtopic.php?f=4&#038;t=688">Anleitung</a> konnte ich mich plötzlich unter Ubuntu an mein drahtloses Netzwerk anmelden. Und siehe da, dies funktioniert auch unter dem PS3-Betriebssystem und seit heute nachmittag ist ein weiteres Kabel in meinem Wohnzimmer Geschichte.</p>
<p>Für alle Suchenden im Netz hier also die gute Nachricht: Ja, die PS3 beherrscht WPA2.</p>
<p>Und mit dem neuen Kernel war es ebenfalls möglich, das Image einer Blu-Ray zu ziehen. Mit 1,8 MB/s dauerte der Kopiervorgang der über 40 GB zwar unglaublich lange, aber so war ich endlich in der Lage, die UK-Version von <a href="/blog/2008/08/17/the-colour-of-magic/">The Colour of Magic</a> auch in der enthaltenen 1080i-Version auf meinem <a href="/blog/2009/02/21/mein-neues-spielzeug/">WD TV</a> zu betrachten &#8211; die PS3 verweigerte mir dieses Vergnügen und spielte ausschließlich 576p ab. Jetzt muss ich es nur noch schaffen, dass das Ubuntu auf meiner Konsole vollständig herunterfährt und sich dabei nicht aufhängt. Aber irgendetwas ist ja immer&#8230;</p>
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		<title>Kubuntu runs my Playstation</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 15:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit vier Wochen nenne ich eine Playstation 3 mein Eigentum. Dies liegt zum Einen darin begründet, dass mein Full-HD-Fernseher natürlich einen entsprechenden Full-HD-Zuspieler benötigt (und die PS3 ist momentan der beste Blu-Ray-Player) und zum Anderen, dass ich aufgrund meines noch gut laufenden Laptops nicht in neue PC-Hardware für GTA IV investieren wollte. Und was macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit vier Wochen nenne ich eine Playstation 3 mein Eigentum. Dies liegt zum Einen darin begründet, dass mein Full-HD-Fernseher natürlich einen entsprechenden Full-HD-Zuspieler benötigt (und die PS3 ist momentan der beste Blu-Ray-Player) und zum Anderen, dass ich aufgrund meines noch gut laufenden Laptops nicht in neue PC-Hardware für GTA IV investieren wollte. Und was macht ein Informatiker mit seinem neuen Spielzeug? Er installiert erst einmal ein Linux!</p>
<p>Ganz so einfach wie auf einem PC ist dies leider nicht, aber <a href="http://psubuntu.com/">es gibt genügend Hilfe für das von mir geschätzte Ubuntu</a>. Zudem hat Sony die Playstation selber schon für Linux vorbereitet, wenn auch mit abgespecktem Hardware-Zugang. 256MB RAM und keine Grafikbeschleunigung lassen keinen Platz für einen modernen Desktop wie Gnome oder KDE (letzteres ist zum Sterben langsam). Damit ich aber trotzdem eine grafische Oberfläche habe, werde ich wohl auf XFCE wechseln.</p>
<p>Momentan habe ich noch Probleme, die Playstation korrekt zu rebooten &#8211; ein manueller Ausschaltvorgang am Netzteil ist notwendig. <strong>[Update]</strong>Wie ich jedoch gerade herausfand, ist dies kein Boot-, sondern ein Shutdown-Problem &#8211; Ubuntu lässt sich einfach nicht herunterfahren.<strong>[/Update]</strong> Doof ist auch, dass die PS3 genau 2 USB-Anschlüsse hat. Wenn ich meine externe Platte anstöpsele, muss ich die Maus entfernen, damit mir zumindest die Tastatur zum Arbeiten bleibt.</p>
<p>Gerade habe ich das Anlegen einer Sicherheitskopie einer Blu-Ray-Disk auf Platte nach über einer Stunde und knapp 14GB aufgegeben. <a href="http://rtfm-nub.blogspot.com/2007/11/installing-gutsy-on-ps3-and-musings-on.html">Da geht aber hoffentlich noch mehr</a>. Schließlich will ich noch den Siraxis-Controller und das WLAN zum Laufen bekommen und begutachten, was für Medien man so mit der Hardware abgespielt bekommt &#8211; die Unterstützung im PS3-Betriebssystem ist ja leider sehr limitiert.</p>
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		<title>Der Reiher ist gelandet</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2008/04/26/der-reiher-ist-gelandet/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pünktlich nach sechs Monaten ist das neue Ubuntu veröffentlicht wurden, welches den Namen Hardy Heron (zäher Reiher) trägt. Und diesmal gab es überraschenderweise gar keine Probleme beim Upgrade: Die Option erschien automatisch im Update-Manager, das Repository hatte keine Performance-Probleme und seit dem Aktivieren der neuen Version läuft mein System stabiler als je zuvor. Keine PCI-Probleme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pünktlich nach sechs Monaten ist das neue Ubuntu veröffentlicht wurden, welches den Namen <em>Hardy Heron</em> (zäher Reiher) trägt. Und diesmal gab es überraschenderweise gar keine Probleme beim Upgrade: Die Option erschien automatisch im Update-Manager, das Repository hatte keine Performance-Probleme und seit dem Aktivieren der neuen Version läuft mein System stabiler als je zuvor. Keine PCI-Probleme beim Start, keine DBus-Fehler beim Herunterfahren. Mit dem neuen ACPI-Modul <code>asus_laptop</code> (ersetzt <code>asus_acpi</code>) funktioniert sogar das Einstellen der Display-Helligkeit über die Funktionstasten in beide Richtungen.</p>
<p>Ansonsten sind hauptsächlich kleinere Updates in diese Version mit Long time support geflossen: <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Hardy_Heron">Neuerer Kernel, neueres Gnome, aktuelles XOrg, aktuelles OpenOffice</a> und überraschend Firefox 3.0b5. Eine Betaversion in einem Linux für den Produktiveinsatz hätte ich nicht erwartet (Version 2 ist aber parallel installiert). Das immer noch fehlende Eclipse-Update auf die Europa-Version 3.3 scheint dagegen ein Debian-Politikum zu sein; zum Glück reicht ein Download mit anschließendem Entpacken (leider auf der Kommandozeile, das Entpackwerkzeug von Ubuntu weigerte sich), damit die aktuellste Version auch ohne Repository läuft.</p>
<p>Ich bin also nach wie vor sehr zufrieden mit dieser Distribution und werde mich als Nächstes einmal an einer 64Bit-Parallel-Installation wagen, selbst wenn ich noch keinen Usecase dafür habe.</p>
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		<title>Rehkitz an Affe, übernehmen Sie!</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2007/10/20/rehkitz-an-affe-ubernehmen-sie/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 18:41:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der tapfere Gibbon ist endlich da, und so habe ich versucht, mein Linux per Aktualisierung zu upgraden. Nach einigen Problemen ist mir dies heute schließlich geglückt und nach den üblichen Konfigurationsorgien an xorg.conf und menu.lst läuft das System jetzt auch stabil. Das beinhaltet einen funktionierenden Compiz-Desktop, wobei ich gerade verzweifelt versuche herauszufinden, welches PlugIn was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.ubuntu.com/getubuntu/releasenotes/710tour">tapfere Gibbon</a> ist endlich da, und so habe ich versucht, <a href="/blog/2007/06/25/ubuntu-704-oder-die-verwirrende-versionsnummer/">mein Linux</a> per Aktualisierung zu upgraden. Nach <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/update-manager/+bug/118862">einigen Problemen</a> ist mir dies heute schließlich geglückt und nach den <a href="/blog/2007/09/30/lost-in-updates/">üblichen Konfigurationsorgien</a> an <code>xorg.conf</code> und <code>menu.lst</code> läuft das System jetzt auch stabil.</p>
<p>Das beinhaltet einen funktionierenden <a href="http://www.compiz-fusion.org/">Compiz-Desktop</a>, wobei ich gerade verzweifelt versuche herauszufinden, welches PlugIn was macht &#8211; die nur halb übersetzte Konfgurationssoftware ist sehr verwirrend aufgebaut und nur dank Google weiß ich, dass die <code>super</code>-Taste eigentlich die <code>Windows</code>-Taste ist.</p>
<p>Ansonsten finden sich in der neuen Version die üblichen Updates wie ein halbwegs aktueller Kernel, GNOME 2.20 oder OpenOffice 2.3. Firefox ist dagegen immer noch auf Stand 2.0.6 und ärgerlicherweise findet sich auch das Europa-Release (3.3) von Eclipse nicht in den Repositories &#8211; jetzt werde ich dieses wohl ohne APT installieren müssen. Dabei bin ich dank Synaptic so bequem geworden&#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> Jetzt ist Firefox auf 2.0.8 geupdated worden und wer will kann auch das gesamte OpenOffice neu laden, um die ubuntuisierten Splashscreens loszuwerden.</p>
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		<title>Lost in Updates</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2007/09/30/lost-in-updates/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2007 17:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[So, mal wieder etwas Motz-Blogging (weil der neue Pratchett immer noch nicht im Laden steht). Diesmal zum Thema Updates in Theorie und Praxis. Eigentlich erwarte ich von einem eingespielten Update, dass ich idealerweise nichts davon merke bzw mich über geschlossene Sicherheitslücken oder sogar neue Funktionen freue. So weit die Theorie. In der Praxis verändert zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, mal wieder etwas Motz-Blogging (weil <a href="/blog/2007/08/28/terry-pratchett-news/">der neue Pratchett</a> immer noch nicht im Laden steht). Diesmal zum Thema <em>Updates in Theorie und Praxis</em>.</p>
<p>Eigentlich erwarte ich von einem eingespielten Update, dass ich idealerweise nichts davon merke bzw mich über geschlossene Sicherheitslücken oder sogar neue Funktionen freue. So weit die Theorie. In der Praxis verändert zum Beispiel ein Kernelupdate meines <a href="/blog/2007/06/25/ubuntu-704-oder-die-verwirrende-versionsnummer/">Ubuntu-Linux</a> die <code>menu.lst</code> des Bootmanagers GRUB, da dieser den jeweiligen Kernel direkt anspricht. Dies wäre nicht weiter problematisch, wenn die Updatefunktion nicht auch jedes Mal den Eintrag für mein parallel installiertes Windows löschen würde. Na gut, dann schaue ich eben in die vom Update angelegte Sicherheitskopie <code>menu.lst~</code> und kopiere den Eintrag von dort &#8211; doch diese enthält genau denselben Inhalt wie das Original und hat deshalb keinerlei Nutzen. Damit ich mich nicht bei jedem Kernelupdate wieder in die Syntax der GRUB-Konfiguration einarbeiten muss, habe ich mir nun eine eigene Kopie angelegt.</p>
<p>Wenn Linux wirklich auf den Desktop von technisch nicht so versierten Anwendern will, dann muss vor allem an diesen Kleinigkeiten gearbeitet werden. Denn man schlägt den Marktführer Microsoft nicht, indem man sich so arrogant wie dieser verhält und davon ausgeht, dass es nur ein Betriebssystem pro Rechner gibt.</p>
<p>Etwas mehr Ärger gibt es gerade mit dem neuen <a href="http://wordpress.org/development/2007/09/wordpress-23/">Majorrelease 2.3 von WordPress</a>. Neben <a href="http://forum.wordpress-deutschland.org/allgemeines/25313-wordpress-2-3-sicherheit-datenschutz.html">datenschutzrechtlichen Problemen</a> und der <a href="http://spam.weltretter.de/2007/09/25/spam-23-von-wordpress-deutschland/">unschönen Entwicklung der deutschen WordPress-Version</a> stößt mir aber ein anderer Aspekt bitter auf und verhindert ein schnelles Aufspielen der neuen Version.</p>
<p>Und zwar gibt es nach Version 2.1 erneut eine <a href="http://boren.nu/archives/2007/08/26/wordpress-23-taxonomy-schema/">Änderung am Datenbankschema</a>, was das Thema Kategorien betrifft. Dies wäre bei jeder anderen Software kein Problem, doch WordPress besitzt leider eine grottenschlechte API für Themes und PlugIns, die nur ungenügend die dahinterliegende Struktur der Datenbank verbirgt. Dadurch benutzen viele Entwickler den direkten Zugriff auf die Tabellen und müssen nach nur einem halben Jahr erneut ihre Themes/PlugIns anpassen, damit diese korrekt funktionieren.</p>
<p>Und das Ganze für eine nur halb ausprogrammierte Funktion wie die Tags, für die es viel bessere Lösungen in PlugIn-Form gibt. Ganz abgesehen davon, dass es für mich als Entwickler immer schwerer wird, an eine der zentralen Funktionen eines Blogs, die <em>Blogroll</em>, heranzukommen. Früher war diese fest als Linkkategorie Nummer 1 definiert. Nach dem Upgrade auf Version 2.1 wurden aus Link- und Beitragskategorien eine einzige Tabelle und die <em>Blogroll</em> hatte plötzlich eine beliebige ID, je nachdem wie viele Beitragskategorien es vorher gab. Und dann kam wieder die schlechte API ins Spiel: Links zu einer bestimmten Kategorie kann man nur ausgeben, wenn man die ID kennt. Allerdings kann mit Bordmitteln nicht herausgefunden werden, welche ID die Kategorie <em>Blogroll</em> hat. Also bleibt nur die Suche direkt in der Datenbank als Alternative, die ich für Version 2.3 jetzt wieder umschreiben darf.</p>
<p>Ich will nur hoffen, dass der 2.2er-Branch weiter mit Sicherheitsupdates gepflegt wird, damit ich mir etwas Zeit lassen kann für das Anpassen meines Themes und PlugIns. Ansonsten lohnt es sich vielleicht, eine andere Software auszutesten, bei der modernere Ansätze der Softwareentwicklung verfolgt werden &#8211; die API von WordPress vermischt View (HTML-Ausgabe) und Modell und wird mit jeder neuen Version nur verschlimmbessert. Aber das ist typisch &#8211; Features sind sexy und verkaufen sich besser als ein Refactoring mit entsprechenden Auswirkungen auf die Nachhaltigkeit, in diesem Fall die Stabilität von Themes und PlugIns.</p>
<p>OK, genug gemotzt für heute, es gibt ja auch gute Nachrichten: <strong>Wir sind Weltmeisterinnen</strong>!</p>
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		<title>Ubuntu 7.04 oder Die verwirrende Versionsnummer</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jun 2007 19:46:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[getan]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach mittlerweile einem halben Jahr hatte ich meinen Laptop nun so weit (Backupstrategie, Festplattenimage), dass ich mittels GParted die Umformatierung der Festplatte angehen konnte &#8211; 60GB Systemplatte und eine versteckte 2GB Restore-Partition brauche ich wirklich nicht. Außerdem sollte es für Windows XP nun NTFS statt des vorinstallierten FAT32 sein. Das beim Kauf versprochene Vista-Upgrade hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach mittlerweile einem halben Jahr hatte ich meinen Laptop nun so weit (Backupstrategie, Festplattenimage), dass ich mittels <a href="http://gparted.sourceforge.net/">GParted</a> die Umformatierung der Festplatte angehen konnte &#8211; 60GB Systemplatte und eine versteckte 2GB Restore-Partition brauche ich wirklich nicht. Außerdem sollte es für Windows XP nun NTFS statt des vorinstallierten FAT32 sein. Das beim Kauf versprochene Vista-Upgrade hat sich nach dem Ärger mit Moduslink (siehe auch den <a href="http://www.heise.de/ct/tv/artikel/90328">c&#8217;t-Beitrag</a>) wahrscheinlich erledigt, aber zumindest ein Linux sollte als Zweitsystem mit auf den Rechner.</p>
<p>Die Wahl fiel schließlich auf <a href="http://www.ubuntu.com/">Ubuntu</a> 7.04 (das <em>lebhafte Rehkitz</em>), was ich bis jetzt nicht bereut habe. Vor allem der 3D-Fenstermanager <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Beryl">Beryl</a> läuft erstaunlich stabil, das sah unter SUSE ganz anders aus. Sogar an GNOME habe ich mich inzwischen gewöhnt. Ubuntu ist außerdem viel aufgeräumter mit der Standardinstallation, nur die vielen Spiele stören etwas diesen Eindruck. Aber dies lässt sich mit Synaptics ja schnell beheben, dessen Einsatz als zentralen Paketmanager mich ebenfalls in der Entscheidung pro Ubuntu bestätigte.</p>
<p>Aber was bitte denken sich die Ersteller der Distribution mit der Vergabe der Versionsnummer? Die Schreibweise 7.04 suggeriert ein Majorrelease 7 in der Version 4 (wie z.B. bei <a href="http://de.opensuse.org">openSUSE</a>), doch es gibt keinen Vorgänger 7.03 (dieser ist 6.10) und der Nachfolger wird wahrscheinlich die Bezeichnung 7.10 tragen. Klar, die Ziffer vor dem Punkt steht für das Jahr (7 = 2007) und die zweite für den Monat (04 = April) des Releases, doch auf den ersten Blick sind die Nummern verwirrend. Da lobe ich mir doch <a href="http://www.gentoo.de/">Gentoo</a> (aktuelle Version 2007.0) oder <a href="http://fedoraproject.org/">Fedora</a> (aktuell 7), da ist die Systematik wenigstens sofort erkennbar.</p>
<p>Trotzdem habe ich nun ein produktiv laufendes Linux-System, unter dem auch gerade dieser Artikel entstand, und bin ganz zufrieden damit. Demnächst werde ich noch etwas über die diversen kleinen Probleme schreiben, welche ich dank Google schnell gelöst habe.</p>
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