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	<title>The KingOli Blog &#187; PS3</title>
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	<description>The KingOli Blog</description>
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		<title>Sonys Linux-Eigentor &#8211; Entschädigungen und Entschuldigungen</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2010/04/12/sonys-linux-eigentor-entschadigungen-und-entschuldigungen/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 19:41:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
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		<description><![CDATA[Weiter geht es mit der Berichterstattung über Sonys Featurebeschneidung per Firmwareupdate. Denn es hat, so wird berichtet, eine erste Händlerreaktion auf die Entfernung der Möglichkeit gegeben, alternative Betriebssysteme auf der PS3 zu installieren. Amazon UK soll einem Kunden 20% des Verkaufspreises zurückerstattet haben, als dieser auf ein EU-Gesetz verwies. Diese Nachricht führte zu breiten Diskussionen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="/blog/2010/03/29/linux-ausgesperrt/">Weiter</a> <a href="/blog/2010/04/08/gedanken-zum-thema-firmwareupdates/">geht</a> es mit der Berichterstattung über Sonys Featurebeschneidung per Firmwareupdate. Denn es hat, <a href="http://www.playstationuniversity.com/ps3-owner-refunded-without-return-for-missing-other-os-3555/">so wird berichtet</a>, eine erste Händlerreaktion auf die Entfernung der Möglichkeit gegeben, alternative Betriebssysteme auf der PS3 zu installieren. Amazon UK soll einem Kunden 20% des Verkaufspreises zurückerstattet haben, als dieser auf ein EU-Gesetz verwies. Diese Nachricht führte zu breiten <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-zahlt-fuer-Wegfall-der-Linux-Funktion-bei-der-PS3-975486.html">Diskussionen</a>, ob dies nur ein Einzelfall war oder alle Besitzer der alten PS3-Versionen von Amazon für Sonys Kastrierung entschädigt werden &#8211; vielleicht sollte ich auch einmal mein Glück versuchen. Sony selber soll jedoch nicht für die Entschädigung einstehen.</p>
<p>Interessant ist noch <a href="http://www.thinq.co.uk/news/2010/4/9/sony-says-sorry-for-other-os-take-down/">ein entschuldigendes Statement seitens Sony</a> über die Hintergründe der Entfernung des <em>OtherOs</em>-Features. Demnach soll die Integrität der Playstation bewahrt werden und man sieht sich im Interesse der Mehrheit der PS3-User handeln &#8211; eine Argumentation, der ich nicht folgen kann. Denn zum Einen hat man den Privatkrieg mit dem Hacker <a href="http://geohotps3.blogspot.com/">George Hotz</a> durch das Aussperren von Linux erst eröffnet und damit sich selber einen Bärendienst erwiesen, zum Anderen versteift sich Sony auf die Implikation, dass eine gehackte Playstation einen Nachteil für die Nutzer bedeutet. Dass dies für Sony der Fall ist bleibt unbestritten, aber nicht jeder PS3-Besitzer wird dieser Meinung sein.</p>
<p>Schön an der aktuellen Berichterstattung finde ich, dass Sony weiterhin negativ in den Schlagzeilen bleibt. Dies wird über einen längeren Zeitraum auch zu Umsatzeinbußen führen, und das ist aus meiner Sicht eine gerechte Strafe für diese unsinnige Aktion. Ich werde auf jeden Fall fleißig weiter berichten!</p>
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		<title>Gedanken zum Thema Firmwareupdates</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2010/04/08/gedanken-zum-thema-firmwareupdates/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:27:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
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		<description><![CDATA[Sony hat seine Ankündigung, das OtherOs-Feature mit dem letzten Firmware-Update für die PS3 zu entfernen, inzwischen wahr gemacht &#8211; und die Welt ist nicht untergegangen. Heise.de berichtet nun vom angeblichen ersten Erfolg, mit einer Custom Firmware den Linux-Support wieder einzurichten. Als Beweis gibt es nur ein Video zu bestaunen, so dass ich noch nicht ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sony hat seine <a href="/blog/2010/03/29/linux-ausgesperrt/">Ankündigung</a>, das <em>OtherOs</em>-Feature mit dem letzten Firmware-Update für die PS3 zu entfernen, inzwischen wahr gemacht &#8211; und die Welt ist nicht untergegangen. <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Hacker-veroeffentlicht-Video-von-PS3-Linux-Firmware-972711.html">Heise.de berichtet</a> nun vom angeblichen ersten Erfolg, mit einer Custom Firmware den Linux-Support wieder einzurichten. Als Beweis gibt es nur ein <a href="http://geohotps3.blogspot.com/2010/04/otheros-supported-on-321oo.html">Video</a> zu bestaunen, so dass ich noch nicht ganz überzeugt bin.</p>
<p>Viel interessanter am Heise-Artikel ist jedoch die Einschätzung eines Rechtsexperten über die juristische Rechtmäßigkeit von Sonys Firmwarebeschneidung. Ich hatte die Frage aufgeworfen, ob der Hersteller ein bereits verkauftes Produkt nachträglich verändern kann. Und dies ist in Form von Verbesserungen immer erlaubt; inzwischen gibt es kaum noch Elektronikgeräte zu kaufen, die nicht per Firmware-Update aktualisiert werden können (und oft auch müssen). Bei Verschlechterungen hat der Kunde dagegen die Wahl, das Update aufzuspielen oder nicht &#8211; verlangen, dass alle beim Kauf vorhandenen Features dadurch erhalten bleiben, kann er jedoch nicht. Akzeptiert er die Zwangsbeschneidung nicht, gibt es maximal die Möglichkeit, vom Kauf zurückzutreten. Ich vermute jedoch, dass nur wenige PS3-Besitzer von diesem Recht Gebrauch machen werden, schließlich ist die Konsole hauptsächlich ein Spielsystem.</p>
<p>Ein Ärgernis bleiben solchen Aktionen trotzdem; ich erinnere nur an Pansonic, die <a href="/blog/2009/07/19/so-viel-zoom-muss-sein/">die Verwendung von preiswerten Akkus per neuer Firmware (ohne neue Features) unterband</a>, um die eigenen Produkte zu Mondpreisen zu verkaufen. Aber wer verzichtet schon auf eine ansonsten gute Hardware wegen so einer Kleinigkeit, die die wenigsten Käufer überhaupt bemerken?</p>
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		<title>Linux ausgesperrt</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2010/03/29/linux-ausgesperrt/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 21:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PS3]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz sicher bin ich mir noch nicht, ob dies nicht ein vorweggenommener schlechter Aprilscherz ist. Doch überall im Netz wird davon berichtet, dass Sony mit dem nächsten Systemupdate 3.21 für die Playstation 3 die Unterstützung für die Installation alternativer Betriebssysteme entfernen will. Bisher konnte man ein Linux parallel zu der Sony-Oberfläche installieren, was oft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So ganz sicher bin ich mir noch nicht, ob dies nicht ein vorweggenommener schlechter Aprilscherz ist. Doch überall im Netz wird davon berichtet, dass Sony mit dem nächsten Systemupdate 3.21 für die Playstation 3 <a href="http://blog.us.playstation.com/2010/03/28/ps3-firmware-v3-21-update/">die Unterstützung für die Installation alternativer Betriebssysteme entfernen will</a>. Bisher konnte man ein <a href="/blog/2008/09/21/kubuntu-runs-my-playstation/">Linux</a> parallel zu der Sony-Oberfläche installieren, was oft als wichtigster Grund gewertet wird, dass sich die Hacker nicht auf die PS3 gestürzt haben und bis heute ihr Kopierschutz im Gegensatz zur XBox und Wii nicht geknackt ist.</p>
<p>Zieht Sony die Ankündigung durch, könnte dieses Alleinstellungsmerkmal schnell fallen. Für mich wird sich erst einmal nicht viel ändern; bisher habe ich aufgrund der schwachen Systemleistung mein PS3-Ubuntu nur zum Ziehen von Blu-Ray-Sicherheitskopien verwendet und etwas mit der <a href="/blog/2009/07/19/videocodierung-mit-der-ps3/">Videokodierung</a> herumexperimentiert. Andererseits war die Installationsmöglichkeit eines Linux durchaus ein Grund, mir die Playstation zuzulegen und nicht die XBox von Microsoft. Und die Firma hinter Yellow Dog Linux und dem CodecSys-Videoencoder, Fixstars, hat ein ganzes Geschäftsmodell auf der Linux-Fähigkeit der Playstation aufgebaut. Die Akzeptanz dieser Maßnahme ist also fraglich.</p>
<p>Für mich ist es auf jeden Fall ein falsches Zeichen. Vor allem, da den seit letzten September verkauften PS3-Slim-Varianten diese Fähigkeit ohnehin fehlt. Warum also die Besitzer der alten Modelle gängeln? Denn leider ist das Update Voraussetzung für die weitere Nutzung des PSN-Networks und den Download von Spiele-Updates. So bleibt <a href="/blog/2008/10/19/der-glaserne-konsolenbesitzer/">wieder</a> der üble Beigeschmack, dass Sony sich mehr Rechte heraus nimmt, als für den Betrieb der Konsole eigentlich nötig sind. Mir stellt sich zudem die Frage, ob die Japaner nach deutschem Gesetz überhaupt die Nutzung der erworbenen Hardware nach dem Kauf einschränken dürfen.</p>
<p>So oder so ist die Berichterstattung durchgängig negativ, wenn auch auf nicht sehr publicity-wirksamen Kanälen. Sony scheint entweder Angst vor einem PS3-Hack zu haben, wobei diese Aktion die Hacker erst anstacheln dürfte, oder zu viel Oberwasser durch die aktuellen Verkaufserfolge und die Berichterstattung um <a href="http://blog.eu.playstation.com/2010/03/10/introducing-playstation-move/">Move</a>, dass der Konzern dies in Kauf nimmt. Ich bin gespannt, ob die Rechnung aufgeht.</p>
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		<title>Dragon Age: Origins – Ein Verriss</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2009/12/31/dragon-age-origins-%e2%80%93-ein-verriss/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 15:10:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PS3]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Lob schlug hoch für Dragon Age im weiten Netz. Ein neues Baldur&#8217;s Gate soll Bioware geschaffen haben, das beste Rollenspiel seit Jahren heißt es allerortens. Doch meine drei Blogeinträge sollten gezeigt haben, dass ich diese Einschätzung nicht teile. Über eine andere Meinung als der Rest der Welt würde ich mir normalerweise keine Gedanken machen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Lob schlug hoch für <em>Dragon Age</em> im weiten Netz. Ein neues <em>Baldur&#8217;s Gate</em> soll Bioware geschaffen haben, das beste Rollenspiel seit Jahren heißt es allerortens. Doch <a href="/blog/2009/12/08/dragon-age-origins/">meine</a> <a href="/blog/2009/12/12/dragon-age-origins-das-tagebuch-teil-2/">drei</a> <a href="/blog/2009/12/23/dragon-age-origins-–-das-tagebuch-teil-3/">Blogeinträge</a> sollten gezeigt haben, dass ich diese Einschätzung nicht teile.</p>
<p>Über eine andere Meinung als der Rest der Welt würde ich mir normalerweise keine Gedanken machen, aber auch im Freundeskreis ist das Spiel gut angekommen und wurde mit noch älteren Werken des Genres verglichen. Und als ich dies hörte wurde mir zweierlei klar: Zum Einen, dass <em>Dragon Age</em> wirklich wie ein Spiel aus weit zurückliegenden RPG-Tagen daher kommt und Zweitens meine Nörgeleien genau darin begründet sind.</p>
<p>Die vielen aufgezählten Kleinigkeiten sind mir nur so bitter aufgestoßen, weil mich der Schwierigkeitsgrad genervt hat. Ich mag es einfach nicht, nach jedem Kampf speichern zu müssen, weil die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, an der nächsten Herausforderung zu scheitern. <em>Dragon Age</em> nimmt sich jedoch die Freiheit, den Spieler durch einen Trial-and-Error-Spießrutenlauf zu schicken. Nur selten überlebt man eine falsche Entscheidung, doch Hilfestellungen gibt es fast gar nicht und so muss sich der Spieler alles selber erarbeiten. In meinen Fall bedeutete dies intensives googlen nach Informationen, die man ohne Probleme auch im Spiel selber hätte vermitteln können.</p>
<p>Das ist aus meiner Sicht einfach eine veraltete Herangehensweise aus den 80ern &#8211; den Schwierigkeitsgrad durch Vorenthalten von benötigtem Wissen nach oben zu treiben. Damals waren weder Grafik noch die Absatzzahlen weit genug entwickelt, um den Spieler durch ein Spiel leiten zu müssen. Dieser benötigte im Gegenteil ein gut entwickeltes Vorstellungsvermögen, um sich in die virtuelle Welt hineinzudenken, und weite Teile des Spiels spielten sich ähnlich wie beim Buchlesen im Kopf des davor sitzenden Menschen ab. Doch seitdem haben sich Spiele und ihre Präsentation weiterentwickelt und die meisten aktuellen Games bieten nur noch Interaktionen mit einer weitgehend durch die Entwickler vorgegebenen Welt (bestes Beispiel ist die <em>Gothic</em>-Reihe mit dem namenlosen Helden) &#8211; und verkaufen sich deshalb auch deutlich besser als vergleichbare Titel aus den 80ern.</p>
<p>Ich mag solche eingängigen Spiele mit einem zuksessive ansteigenden Schwierigkeitsgrad, bei denen der Spieler mit seinen Herausforderungen wächst. Dazu gehören auch Rückschläge, doch sollten diese nicht sofort zum virtuellen Tod und damit exzessiven Ladesessions führen &#8211; das ist frustrierend und einfach demotivierend. Taktische Kämpfe sind ebenso gern willkommen, solange man die eigene Taktik auch umsetzen kann &#8211; auf der PS3 ist dies bei <em>Dragon Age</em> aufgrund der missratenen Steuerung jedoch nicht immer möglich.</p>
<p>Da kann das Spiel noch so umfangreich sein &#8211; ich habe 55 Stunden netto für das Durchspielen benötigt &#8211; und noch so tolle Charaktere haben, am Ende hatte ich einfach das Gefühl, dass <em>Dragon Age</em> mir gegenüber unfair ist. Und so bleibt leider ein negativer Eindruck übrig, wie ich ihn seit dem letzten Level von <em>Drakensang</em> nicht mehr erlebt habe.</p>
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		<title>Dragon Age: Origins – Das Tagebuch, Teil 3</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 00:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade fing DAO an, so richtig Spaß zu machen. Ich hatte eine halbwegs gut ausbalancierte Party zusammengestellt bestehend aus einem Angriffszauberer, einem Heilzauberer, einem Fernkampfschurken und meinem Kriegerzwerg als Tank für die erste Reihe. Mit Fernzaubern konnte ich die meisten Kämpfe schon vor ihrem Beginn deutlich vereinfachen und der Schurke sorgt mit seinem Bardengesang für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade fing DAO an, so richtig Spaß zu machen. Ich hatte eine halbwegs gut ausbalancierte Party zusammengestellt bestehend aus einem Angriffszauberer, einem Heilzauberer, einem Fernkampfschurken und meinem Kriegerzwerg als Tank für die erste Reihe. Mit Fernzaubern konnte ich die meisten Kämpfe schon vor ihrem Beginn deutlich vereinfachen und der Schurke sorgt mit seinem Bardengesang für mehr Durchschlagkraft im Angriff und kann zudem Bomben werfen. Nur wenige Gegner bereiten so noch Probleme.</p>
<p>Doch dummerweise muss ich in den Tiefen Wegen von Orzammer eine Mission mit einem Zwergen-NPC absolvieren, der nur als (schwacher) Tank eingesetzt werden kann. Das bringt die sorgsam ausbalancierte Party vollkommen durcheinander, denn ich habe für den Zwerg auf meinen Schurken verzichtet, der mit seinen genannten Eigenschaften nun an allen Enden und Ecken fehlt. Jetzt stehe ich vor einem Haufen von Golems und werde trotz aller Rüstung ordentlich verprügelt und meine Magier entfalten bei den steinernen Gegnern kaum eine Wirkung. Ein Wechseln der Party innerhalb eines Levels klappt natürlich auch nicht &#8211; DAO ist bei Fehlern gnadenlos.</p>
<p>Spätestens jetzt ist klar, dass Krieger die eindeutig falsche Klassenentscheidung war. Mit Alistar und jetzt Oghren stehen einem als Pflichtcharaktere eigentlich immer Tanks zur Seite, und bereits sehr zeitig im Spiel ist die Auswahl auf dieser Position groß. Da muss man diesen Platz nicht noch selber einnehmen. Zudem habe ich meinen Krieger auf den Kampf mit zwei Waffen geskillt, was neben den Krieger-Attributen Stärke und Konstitution auch Geschicklichkeit erfordert, die wiederum jeder Schurke dringend benötigt. Dies wäre also die richtige Wahl zu Beginn gewesen. Doch während in anderen Spielen die Balance zwischen den Klassen stimmt, haut einem DAO die falsche Entscheidung immer wieder um die Ohren und führt so zu Frustmomenten&#8230;</p>
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		<title>Dragon Age: Origins &#8211; Das Tagebuch, Teil 2</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 14:18:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gespielt]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind die Kleinigkeiten, die Dragon Age höhere Spieleweihen verwehren. Zum Beispiel ist das Spiel wenig auskunftsfreudig, wie man es bedient. Im Inventar findet man früher oder später Beschichtungen, die nur ein in der Giftherstellung erfahrener Charakter auftragen kann. Doch wenn man die Salbe im Inventar auswählt, passiert nichts. Man muss sich erst durch das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind die Kleinigkeiten, die <em>Dragon Age</em> höhere Spieleweihen verwehren. Zum Beispiel ist das Spiel wenig auskunftsfreudig, wie man es bedient. Im Inventar findet man früher oder später Beschichtungen, die nur ein in der Giftherstellung erfahrener Charakter auftragen kann. Doch wenn man die Salbe im Inventar auswählt, passiert nichts. Man muss sich erst durch das Kreismenü hangeln, doch dies verrät weder das ansonsten gute Handbuch noch gibt es einen Hinweis im Spiel.</p>
<p>Diese Zurückhaltung zieht sich durch alle Bereiche. Manche Ausrüstungskombinationen haben Boni, doch wie hoch diese ausfallen erfährt man nicht. Es gibt nur eine Übersicht (mit schlecht gewählten Piktogrammen) über die Werte Rüstung, Verteidigung, Angriff, Schaden und Erschöpfung, deren Zusammensetzung bleibt jedoch ebenso schleierhaft wie der genaue Einfluss im Kampf. In <em>Drakensang</em> wurde die Berechnung jedes relevanten Wertes detailliert offengelegt; dies entspricht eher meinen Erwartungen an ein Rollenspiel.</p>
<p>Ganz grauenvoll ist das Inventar. Meine Party besteht zwar aus vier Charakteren, aber es gibt nur ein einziges Inventar mit fixer Größe, das nur durch teure Rucksäcke vergrößert werden kann und ansonsten nicht wächst. Jetzt habe ich bei meinen Streifzügen durch das Land Ferelden viele Gegenstände gefunden, deren Nutzen mir nicht klar ist. Was also mache ich mit diesen? Wegwerfen oder doch mit mir herumtragen, bis ich es benötige? Schön wäre es gewesen, wenn ich im Zeltlager der Party auch ein paar Kisten gehabt hätte, um dort temporär nicht benötigte Fundstücke aufzubewahren. Aber dieses Feature kann man ja per DLC nachkaufen&#8230;</p>
<p>Den Vogel abgeschossen haben die Entwickler mit den Spezialisierungen. Jeder Charakter bekommt mit den Stufenaufstiegen 7 und 14 einen Spezialisierungspunkt. Doch entgegen der Talente- und Fähigkeitenpunkte kann man diesen nicht sofort einlösen, denn dem Charakter fehlt initial das nötige Wissen. Und wenn man endlich jemanden gefunden hat, der einem das Wissen vermittelt oder verkauft, dann muss man trotzdem auf den nächsten Stufenaufstieg warten, um das Erlernte umzusetzen.</p>
<p>Es sind viele dieser Kleinigkeiten, die nerven &#8211; aufgegeben habe ich aber noch nicht, dafür haben die Bioware-Entwickler einfach zu viel Klasse und Erfahrung in RPGs. <em>Dragon Age</em> hat dieses Potential und fesselt mit gewohnten Tugenden. Ich erwische mich dabei, wie ich immer wieder denke: Noch den einen Raum im Dungeon säubern, noch schnell den Questgegenstand abgeben, und jetzt nur noch den Golem holen. Inzwischen habe ich 20 Stunden gespielt und gerade einmal 15% der Spielinhalte absolviert &#8211; das kann ein langer Winter werden!</p>
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		<title>Dragon Age: Origins &#8211; Das Tagebuch, Teil 1</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 22:45:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gespielt]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Jahren brachte The Witcher frischen Wind in das SinglePlayer-RPG-Genre. Denn erstmals hatten die Entscheidungen des Spielers direkte Auswirkungen auf das weitere Spielgeschehen. Bis dahin waren Reputationssysteme und Verzweigungen in der Handlung das höchste der Gefühle, doch in The Witcher hatten viele nebenbei mit mangelndem Wissen getroffene Entscheidungen Auswirkungen, die später bestimmte Questwege versperrten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Jahren brachte <em>The Witcher</em> frischen Wind in das SinglePlayer-RPG-Genre. Denn erstmals hatten die Entscheidungen des Spielers direkte Auswirkungen auf das weitere Spielgeschehen. Bis dahin waren Reputationssysteme und Verzweigungen in der Handlung das höchste der Gefühle, doch in <em>The Witcher</em> hatten viele nebenbei mit mangelndem Wissen getroffene Entscheidungen Auswirkungen, die später bestimmte Questwege versperrten oder gar -lösungen unmöglich oder schwerer machten. Dies war sehr reizvoll, da es einen gewissen realistischen Faktor der Unsicherheit ins Spiel brachte.</p>
<p>Das neueste Fantasy-Werk von Bioware (<em>Knights of the Old Republic</em>, <em>Jade Empire</em>) will dieses Spielelement nun zum System machen. Jede Entscheidung des eigenen Charakters wird von allen Partymitgliedern bewertet und verändert die Spielewelt, wenn auch die umgebende Haupthandlung nur schwach beeinflusst wird. Neben dem eigenen Handeln ist auch die Herkunft der gewählten Figur ein wichtiger Faktor; zu Beginn muss der Spieler neben Geschlecht und Rasse auch eine der titelgebenden <em>Origins</em> aussuchen und fortan mit den daraus sich ergebenden Implikationen leben, die nur selten vorhersehbar sind.</p>
<p>Doch mit dieser Spielgrundlage beginnen auch die Probleme von <em>DAO</em>, denn das Spiel verzeiht einfach keine Fehler und seien sie noch so klein: Wähle ich in Gesprächen eine Dialogoption nicht sofort aus, passiert es sehr häufig, dass sie nicht wieder erscheint, obwohl sie im Kontext sinnvoll wäre und durch keine vorangegangene Auswahl versperrt wurde. Dies kann so weit gehen, dass unbeabsichtigt das aktuell bereiste Gebiet verlassen wird, ohne dass die Möglichkeit besteht, jemals wieder zurückzukehren und die offenen Quests zu lösen.</p>
<p>Werde ich in einen Kampf mit zu starken Gegnern verwickelt, habe ich keine Möglichkeit, die Flucht zu ergreifen &#8211; die Gegner folgen mir innerhalb der engen Grenzen des aktuellen Gebiets, welches ich während eines Kampfes nicht verlassen kann. In <em>Drakensang</em> konnte ich jederzeit fliehen und den Kampf mit erfrischten Gegner neu beginnen, in <em>Dragon Age</em> bin ich sofort tot. Aus meiner Sicht hat es Bioware also übertrieben mit dieser Herangehensweise. Sie mag zwar realistisch sein, aber das Spielvergnügen wird dadurch mehr getrübt als erhöht und die Freiheit innerhalb des Spiels ironischerweise eingeschränkt.</p>
<p>Etwas verwundert hat mich auch das actionreiche Spielprinzip. Zum Einen ist die Geschwindigkeit der Kämpfe deutlich höher, als ich das zum Beispiel von <em>Knights of the Old Republic</em> gewohnt war. Zudem kann ich keine Angriffsaktionen stapeln, sondern nur direkt auswählen. Auf der PS3 bedeutet dies, dass ich in das Kreismenü gehe (dass ähnlich wie am PC das Kampfgeschehen pausiert) und mit der Festlegung auf eine Aktion diese sofort ausgeführt wird. Mir ist es nicht möglich, im Pausenmodus allen Partymitgliedern neue Befehle zu geben, wodurch ein Kampf entweder zum ständigen Wechseln ins Kreismenü führt oder ich mich auf einen Charakter konzentriere und auf eine gut funktionierende, voreingestellte Taktik verlasse. So wenige und schwache Eingriffsmöglichkeiten sind für einen Kontrollfreak wie mich sehr ungewohnt.</p>
<p>Da der eingeschränkte Blickwinkel der Konsolenversion (nur Third-Person-Perspektive) zu viel Verwirrung in den Kämpfen führt (gegen welchen Feind kämpfe ich, wer fällt mir gerade mit Schadensbonus in den Rücken, was machen die anderen Partymitglieder?), ist der Schwierigkeitsgrad deutlich höher als am PC. Ansonsten ist die Grafik ganz vernünftig, nur die Steuerung in den Menüs hinkt einer Bedienung mit der Maus deutlich hinterher.</p>
<p>Beim Kauf liegen dem Spiel zwei Gutscheine für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Add-on#Download_Content">DLC</a> bei. Von dem Geschäftsmodell, bereits zum Release kostenpflichtige Addons anzubieten, kann man halten was man will, aber um die Gutscheine einzulösen muss man neben dem PSN-Account (Sony hat vor kurzem <a href="/blog/2008/10/19/der-glaserne-konsolenbesitzer/">mal wieder die Bedingungen geändert, ohne deutschem Recht zu entsprechen</a>) auch ein Konto bei EA haben. Dort gibt man zwar keine persönlichen Daten an, allerdings erfolgt der Zugriff über das PSN, welches einiges über mich weiß&#8230;</p>
<p>60 Stunden Spielzeit allein für die Hauptquest (angeblich, ich bin noch lange nicht so weit) stehen also einer halbgaren Konsolenumsetzung und einer nicht ganz gelungenen Spielmechanik gegenüber. Ich bin mir noch nicht sicher, ob mir das Spiel nun gefällt oder nicht, werde aber auf jeden Fall noch ein paar Stunden investieren und weiter davon berichten.</p>
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		</item>
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		<title>Brütal Legend (Demo)</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2009/10/05/brutal-legend-demo/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 22:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gespielt]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt heraus, wenn sich Tim Schafer (der kreative Kopf hinter Day of the Tentacle und Monkey Island I &#038; II) und Jack Black, Schauspieler und Sänger von Tenacious D, für ein Videospiel zusammentun? Ganz einfach: Brütal Legend, das wohl witzigste und abgefahrenste Action-Adventure seit langem. Zusammen haben die beiden eine virtuelle Welt erschaffen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was kommt heraus, wenn sich <a href="http://www.doublefine.com/">Tim Schafer</a> (der kreative Kopf hinter <em>Day of the Tentacle</em> und <em>Monkey Island I &#038; II</em>) und Jack Black, Schauspieler und Sänger von <em>Tenacious D</em>, für ein Videospiel zusammentun? Ganz einfach: <em>Brütal Legend</em>, das wohl witzigste und abgefahrenste Action-Adventure seit langem.</p>
<p>Zusammen haben die beiden eine virtuelle Welt erschaffen, die den Covern von Heavy-Metal-Alben entsprungen sein könnte. Der Spieler steuert dabei den Alter Ego von Jack Black, Roadie Eddie Riggs, als Auserwählten, der mit seinen Gitarren-Kräften diese Welt retten oder zerstören muss. Dabei wird der Metal nicht nur gehuldigt, sondern auch gehörig auf die Schippe genommen, wie man es eben von Jack Black gewohnt ist. Und die Witze beschränken sich nicht nur auf die übertrieben vielen Ös und Üs als Anspielung auf Motörhead (Lemmy hat ebenso einen Auftritt wie Ozzy Osbourne).</p>
<p>Das Spiel besitzt mit seiner recht simplen, aber doch vielseitigen Steuerung einen einfachen Einstieg und überzeugt zumindest im Demo-Level mit einem unglaublichen Tempo. Spiel-/Dialogwitz, Leveldesign und natürlich ein Soundtrack voller Metal-Klassiker ergänzen sich dabei kongenial; bereits das Menü in Form einer aufklappenden Langspielplatte deutet an, was den Spieler erwartet. Wer also nur im entferntesten etwas mit der metallischen Musik anfangen kann, sollte dieses Spiel kaufen; beste Unterhaltung ist garantiert!</p>
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		<title>Den blauen Zahn gezogen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 12:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[getan]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[In heutigen Zeiten muss eine Computermaus kein Kabel mehr besitzen. Also hielt ich nach dem Ableben meines alten Eingabegeräts Ausschau nach einer Bluetooth-Alternative, um meine USB-Slots nicht unnötig mit Adaptern für andere Funktechniken zu belegen. Trotz der inzwischen weiten Verbreitung von Bluetooth in den Laptops ist die Auswahl in diesem Bereich eher bescheiden; am Ende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In heutigen Zeiten muss eine Computermaus kein Kabel mehr besitzen. Also hielt ich nach dem Ableben meines alten Eingabegeräts Ausschau nach einer Bluetooth-Alternative, um meine USB-Slots nicht unnötig mit Adaptern für andere Funktechniken zu belegen. Trotz der inzwischen weiten Verbreitung von Bluetooth in den Laptops ist die Auswahl in diesem Bereich eher bescheiden; am Ende entschied ich mich für ein <a href="http://www.logitech.com/index.cfm/mice_pointers/mice/devices/5747&#038;cl=de,de">Logitech-Modell</a> und hatte folgend das &#8220;Vergnügen&#8221;, einige technische Hürden überwinden zu müssen, bis es wie erwartet unter Linux und Windows funktionierte.</p>
<p><strong>PS3</strong></p>
<p>Die Konsole machte zum Glück gar keine Probleme. Im Sony-Betriebssystem war die Maus schnell erkannt und eingerichtet; aber bis auf zum Surfen (wozu ich die PS3 gar nicht nutze) kann man die Maus nicht sinnvoll verwenden. Die Einrichtung im installierten <a href="/blog/2009/03/29/technik-wie-sie-sein-sollte/">Ubuntu Intrepid</a> war ebenso ein Kinderspiel. Das Bluetooth-Portlet des Gnome-Desktops fand mein Gerät sofort; ich gab die PIN ein und die Maus funktionierte. Genauso hatte ich mir das vorgestellt. Wenn jetzt auch noch der alternative <a href="http://forums.ps2dev.org/viewtopic.php?t=11559">Bootloader pdaXrom-ng</a> mit Bluetooth funktioniert, bin ich wunschlos glücklich (aktuelle Versionen von <a href="http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/people/geoff/cell/ps3-petitboot/">Petitboot</a> haben ja leider keine GUI mehr).</p>
<p><strong>Windows</strong></p>
<p>Unter dem Microsoft-Betriebssystem begannen dann die Probleme. Asus als Hersteller meines Laptops bietet keine Aktualisierungen für den mitgelieferten Toshiba-Bluetoothstack an, was mich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gestört hatte. Die erste Kontaktaufnahme zwischen Laptop und Maus war noch relativ einfach, doch nach dem Neustart des Rechners musste ich feststellen, dass dieser sich nicht automatisch mit dem Eingabegerät verband. Die Verbindung musste jedes Mal manuell wieder aktiviert werden (was umso ärgerlicher ist, wenn man keine funktionierende Maus hat); eine Option zum automatischen Reconnect beim Systemstart gibt es nicht.</p>
<p>Da ich von meinem Bruder wusste, dass der bei Windows eingebaute Bluetoothstack diese Möglichkeit bietet, habe ich die Toshiba-Software entfernt um danach festzustellen, dass zum Einen Windows XP keinen Treiber für meinen eingebauten Bluetoothadapter mitbringt und Asus andererseits den notwendigen Treiber an den Toshiba-Stack koppelt.</p>
<p>Doch zum Glück gibt es ja <a href="http://www.shootingsoftware.com/Widcomm.htm">kleine</a> <a href="http://www.asusforum.encke.net/module-pnForum-viewtopic-topic-3493.html">Hacks</a>, um Windows von der Funktionsfähigkeit des BT183-Adapters mit einem eingebauten Toshiba-Treiber anderen Namens zu überzeugen. Also schnell den technischen Code in der Treiber-INF angepasst und schon hatten sich die Probleme erledigt.</p>
<p><strong>Linux</strong></p>
<p>Unter meinem <a href="/blog/2008/04/26/der-reiher-ist-gelandet/">Ubuntu Hardy (8.04)</a> gab es keine so einfache Lösung. Der interne Adapter BT183 wurde zwar erkannt, aber selbst nach manuellem Start des Bluetooth-Daemons fand das <code>hcitool</code> nicht die direkt daneben funkende Maus.</p>
<p>Also biss ich in den sauren Apfel und führte <a href="/blog/2009/07/07/stabilitat-und-abhangigkeiten/">das längst überfällige Upgrade</a> auf Ubuntu Jaunty (9.04) durch. Dies stellte sich im Nachhinein als kleiner Fehler heraus, denn in dieser aktuellen Version wurde der Wechsel des Bluez-Stacks auf die neue Major-Version 4 vollzogen. Diese verzichtet auf den HID-Daemin <code>hidd</code> und aus einem unerfindlichen Grund funktionieren u.a. die Bluetooth-Mäuse von Microsoft und Logitech nur mit diesem. So auch bei mir; das Bluetooth-Gnome-Portlet fand gar kein Gerät und auf der Kommandozeile sah das <code>hcitool</code> zwar meine Maus, aber nach einem ohne Fehlerausgabe durchgeführten Verbindungsversuch gab es trotzdem keine Connection.</p>
<p>Das Beste an diesem Problem war Freund Google. Fast alle Anleitungen zum Einrichten von Bluetooth-Mäusen basieren auf der 3er Version des Bluez-Stack, so dass ich bei der Suche nach Hinweisen nur veraltete Webseiten fand. <code>HIDD</code> hier, <code>HIDD</code> dort &#8211; nur ein <code>HIDD</code> ist bei Jaunty nicht mehr installiert. Doch dann fand ich den rettenden Hinweis: Das APT-Paket <code>bluez-compat</code> enthält die mit Version 4 entfernten Services, so auch <code>HIDD</code>. Und mit diesem Tool klappte dann endlich eine Verbindung und ich konnte den Mauszeiger über die BT-Maus bewegen.</p>
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		<title>Mirror&#8217;s Edge</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2009/08/16/mirrors-edge/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 22:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gespielt]]></category>
		<category><![CDATA[PS3]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem mich die Demo schon vor einiger Zeit begeisterte, hatte ich jetzt die Gelegenheit, das Spiel sowohl selbst (durch) zu spielen als auch es auf mich wirken zu lassen. Als Ergebnis möchte ich nun ein paar Worte darüber verlieren. Mirror&#8217;s Edge ist eine überraschend gute Umsetzung des Parcours-Sports in Form eines Geschicklichkeits-Jump&#8217;n'Runs, eine Mischung aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mich die Demo schon vor einiger Zeit begeisterte, hatte ich jetzt die Gelegenheit, das Spiel sowohl selbst (durch) zu spielen als auch es auf mich wirken zu lassen. Als Ergebnis möchte ich nun ein paar Worte darüber verlieren.</p>
<p><a href="http://www.mirrorsedge.com">Mirror&#8217;s Edge</a> ist eine überraschend gute Umsetzung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Parkour">Parcours</a>-Sports in Form eines Geschicklichkeits-Jump&#8217;n'Runs, eine Mischung aus den frühen Tomb-Raider-Spielen und Schleich-Shootern wie Thief &#8211; nur in teilweise rasanter Geschwindigkeit. Von den Shootern hat es sich die Ego-Perspektive (inklusive Sichtbarkeit von Händen und Füßen) und die Wahl zwischen gewaltlosen und den Kampf nicht scheuenden Lösungen der Missionen geliehen, der Schwerpunkt liegt aber ganz klar auf den Klettereinlagen. Diese ermöglichen dem Spieler die Fortbewegung auf den Dächern und innerhalb der Wolkenkratzer einer anonymen Großstadt; <em>Mirror&#8217;s Edge</em> spielt sich komplett in luftiger Höhe ab.</p>
<p>Neben diesem unverbrauchten Spielprinzip geht Entwickler Dice aus Schweden auch bei der Optik eigene Wege. So wird komplett auf Einblendungen des Spielerstatus verzichtet. Verliert Heldin Faith Lebensenergie, dann verschwindet die Farbe aus dem Bild; hebt sie eine Waffe auf dann gibt es keine Information darüber, wieviel Munition noch übrig ist. Zudem kann sich Faith nur noch eingeschränkt bewegen, so dass ein dauerhaftes Mitnehmen einmal gefundener Waffen unterbunden wird. Dies verstärkt den Gesamteindruck, dass ein möglichst realistisches Gameplay angestrebt wurde.</p>
<p>In der Darstellung der Levels dominieren helle, blaue Farbtöne. Die Dächer des fiktiven Polizeistaates werden so als sauber und positiv dargestellt, was die Gegner in Form von Sicherheitskräften, Polizisten und Antiterroreinheiten in ihren meist schwarzen Uniformen gut abhebt, sowohl optisch als auch kontextuell. Sie stehen somit außerhalb der sauberen Welt, außerhalb der Gesellschaft, sind auffallende Irritationen und damit Symbol für einen Staat, in dem nicht jeder die gleichen Rechte hat.</p>
<p>Ebenfalls gut ersichtlich aufgrund des Kontrastes sind die Markierungen in der Signalfarbe Rot, mit denen dem Spieler Hinweise auf den richtigen Weg durch das Level gegeben werden. Dieses Farbschema wird bis hin zu kleinen Details durchgehalten; so muss man kurz vor dem Finale vier Zentralrechner zerstören, die auf ihrem weißen Gehäusen schwarze Streifen mit roten Statusleuchten besitzen &#8211; letztere verschwinden, sobald der Computer außer Gefecht gesetzt wurde.</p>
<p>Die große Stärke des Spiels ist also diese Konvergenz von Inhalt und Gestaltung. Vordergründig schafft der überwachende Polizeistaat eine saubere, sichere Stadt für alle. Doch in dieser Idylle sind nicht nur seine Organe störende Fremdkörper, auch die Sicherheit ist nur eine Illusion. Sobald man sich nicht auf die Beschränkung der Freiheiten einlässt, gibt es nur noch wenige (rot markierte) Wege durch die schöne, blendende Welt.</p>
<p>Ganz nebenbei macht <em>Mirror&#8217;s Edge</em> auch noch Spaß, trotz des nah der Frustgrenze verlaufenden Schwierigkeitsgrades und der nicht optimalen Steuerung. Hat man die nur zehn Level schließlich geschafft, kann man sich noch in Time-Trials auf aus den Leveln entnommenen Parcours versuchen. Da das Spiel momentan nur noch 20€ kostet, kann man ruhigen Gewissens zugreifen.</p>
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