Archiv für mit Berlinale getaggte Artikel
Phobidilia
Berlinale-Filmdatenblatt Regev Wainblum war einst ein erfolgreicher Programmierer, ein Yuppie und Lebemann. Doch dann führte ein nicht näher erläutertes Ereignis dazu, dass er sich der Außenwelt verschloss und fortan nicht mehr die Wohnung verlässt. Arbeiten kann er über das Internet, Entspannung findet er in dem zur Wohnung gehörenden Garten, doch die meiste Zeit verbringt er [...]
(den ganzen Beitrag lesen)The Illusionist
Berlinale-Filmdatenblatt The Illusionist ist ein ruhiger, melancholischer Zeichentrickfilm des Regisseurs von Das große Rennen von Belleville. Dessen eigenwilliger, aber sympathischer Zeichenstil findet sich auch bei The Illusionist wieder, in einigen wenigen Szenen durch Computeranimationen unterstützt. Zusammen mit der sehr ruhigen Musikuntermalung des reinen Piano-Scores und dem Fehlen echter Dialoge – manchmal gibt es an genuschelte [...]
(den ganzen Beitrag lesen)David wants to fly
Berlinale-Filmdatenbank | Offizielle Homepage Diese Dokumentation war mein persönliches Berlinale-Highlight. Der Regisseur David Sieveking erzählt darin auf selbstironische Weise von seinen Erfahrungen mit der Yoga-Sekte Transzendentale Meditation, kurz TM. TM wurde von Maharishi Mahesh Yogi gegründete, der als Meditationslehrer der Beatles Berühmtheit erlangte, und hat sich zum Ziel gesetzt, Frieden und Glück auf der Welt [...]
(den ganzen Beitrag lesen)El mal ajeno – For the good of others
Berlinale-Filmdatenblatt Was ist man bereit zu geben, wenn es um das Wohl anderer Menschen geht? Was würde man opfern, um dafür viele Leben zu retten? Ist man bereit, den eigenen Vater oder die Tochter sterben zu lassen in der Gewissheit, vielen fremden Menschen den Tod zu ersparen? Kann man Leben überhaupt gegeneinander aufrechnen? Dies ist [...]
(den ganzen Beitrag lesen)Boxhagener Platz
Berlinale-Filmdatenblatt / Offizielle Homepage Holger ist zwölf Jahre alt und wächst in den 1960er Jahren am Boxhagener Platz in Ost-Berlin auf. Die Ehe seiner Eltern ist zerrüttet, denn der Vater möchte seine stotternde Karriere als ABV in der Volkspolizei durch Staatstreue ankurbeln, während die unbefriedigte Mutter mit einer Flucht in den Westen liebäugelt. Holgers wichtigste [...]
(den ganzen Beitrag lesen)Bibliothèque Pascal
Berlinale-Filmdatenblatt / Offizielle Homepage Eine junge Frau sitzt in einem rumänischen Amt und will das Sorgerecht für ihre kleine Tochter zurück. Diese hatte sie ihrer Tante anvertraut, als sie sich auf der Suche nach Arbeit Richtung Westen aufmachte; doch die Tante misshandelte das Kind, nutzte es aus, um auf Jahrmärkten Geld zu verdienen, und so [...]
(den ganzen Beitrag lesen)Vorhang zu
… heißt es für die Jubiläums-Berlinale, die zwar erneut mit einem Zuschauerrekord aufwarten konnte, aber für einen runden Geburtstag ein schwaches Programm besaß. Es hab keine Skandale, kaum diskussionswürdige oder aufwühlende Beiträge und bis auf Metropolis auch kein echtes Highlight. Ein mäßiges Jahr also. Trotzdem habe ich es geschafft, in vier Tagen sieben überwiegend gute [...]
(den ganzen Beitrag lesen)Kanikōsen
Berlinale-Filmdatenblatt Kanikōsen ist ursprünglich ein Roman der japanischen proletarischen Literatur von 1929. Auf dem titelgebenden Krabbenschiff, einer schwimmenden Konservenfabrik, arbeiten junge Männer unter unmenschlichen Bedingungen im Auftrag des Kaiserreichs, das sich in einem Wettbewerb mit den Russen sieht und diesen durch Ausbeutung des eigenen Volkes gewinnen will. Nicht alle an Bord des Schiffes halten dem [...]
(den ganzen Beitrag lesen)Metropolis 2010
Karten für den Friedrichstadtpalast hatte ich keine und Lust auf zweieinhalb Stunden Frieren am Brandenburger Tor auch nicht, also musste ich die Welturaufführung der restaurierten Fassung von Metropolis in Originallänge und mit Original-Soundtrack eben in geselliger Runde auf der Couch im TV verfolgen – dank der kurzfristig realisierten Aufrüstung sogar in HD. Und es hat [...]
(den ganzen Beitrag lesen)Vorhang auf
Einen runden Geburtstag feiert die Berlinale dieses Jahr, und doch fühlt es sich an wie all die letzten Jahre; von Jubiläum keine Spur. Der Winter hat Berlin fest im Griff und Festivaldirektor Dieter Kosslick hat erneut eine amateurhaft wirkende Eröffnungsfeier inszeniert. Ihm zur Seite stand diesmal Anke Engelke, die bravourös in die Fußstapfen ihrer Vorgängerinnen [...]
(den ganzen Beitrag lesen)