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	<title>The KingOli Blog &#187; Berlin</title>
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	<description>The KingOli Blog</description>
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		<title>Sünden der Großstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zum zweiten Weltkrieg war die Berliner Mitte südöstlich des Alexanderplatzes vor allem eins: Eine Ansammlung von Mietskasernen, die enge Straßen einfassten und ein Milieu wie in Berlin Alexanderplatz beschrieben beheimatete. Der Krieg und der folgende großflächige Abriss durch die DDR hinterließen dann lange Zeit eine große Brachfläche, die schließlich durch eine für die kommunistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum zweiten Weltkrieg war die <a href="/blog/2011/01/13/berlins-vergessene-mitte/">Berliner Mitte</a> südöstlich des Alexanderplatzes vor allem eins: Eine Ansammlung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mietskaserne">Mietskasernen</a>, die enge Straßen einfassten und ein Milieu wie in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Alexanderplatz_(Roman)">Berlin Alexanderplatz</a> beschrieben beheimatete.</p>
<p>Der Krieg und der folgende großflächige Abriss durch die DDR hinterließen dann lange Zeit eine große Brachfläche, die schließlich durch eine für die kommunistische Führung repräsentative Achse vom Fernsehturm über das Marx-Engels-Forum bis zum Palast der Republik einer neuen Nutzung zugeführt wurde. Viel wichtiger für meine bisherige Wahrnehmung dieser Mitte waren aber nicht die genannten Protzbauten, sondern die sie einfassenden Baumstreifen, die leider von den beiden Plattenbauten an der Rathaus- und Karl-Liebknecht-Straße eingerahmt werden, diese jedoch etwas auffangen.</p>
<p>Vor ein paar Tagen nun begann <a href="http://www.bing.com/maps/?v=2&#038;cp=srm4svj3hv41&#038;scene=12400700&#038;lvl=1&#038;sty=b&#038;where1=Rathausstra%C3%9Fe%201%2C%2010178%20Berlin">am äußersten Ende dieses Grünstreifens</a>, an der Ecke Rathausstraße/Gontardstraße, das Abholzenen einer kurzen Allee von Bäumen. Diese wurde zuletzt zwar mehr als öffentliche Toilette denn als urbanes Erholungszentrum genutzt, doch mein morgendlicher Weg zur Arbeit führt genau an dieser grünen Ecke vorbei, die damit gefühlt mehr für mein tägliches Wohlgefühl leistet als die restliche Parkfläche bis zu Spree. </p>
<p>Weichen mussten diese Bäume &#8211; natürlich &#8211; einem neuen Einkaufszentrum namens <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/alexanderplatz/de/realisierung/redevco/index.shtml">Alea 101</a>. Dabei konnte das Timing nicht schlechter sein &#8211; ein paar Tage nach dem Fällen kam der Frost, so dass mindestens zwei Parteien nicht zufrieden sein können. Ich, weil mein Arbeitsweg ein Stück grauer geworden ist, und der Investor, weil er nicht weiterbauen kann. Dieser ist übrigens die Familie Brenninkmeijer, die 1911 auf genau diesem Grundstück ihr erstes C&#038;A-Kaufhaus in Deutschland eröffnete und nach der Wende die Rückführung beantragte. Da auf der anderen Seite des Bahnhofs Alexanderplatz aber bereits ein C&#038;A existiert, soll das Alea 101 andere Einzelhandelsgeschäfte beherbergen.</p>
<p>Nebem dem Wegfall der Grünanlage stößt mir auch <a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Sauerbruch_Hutton_gewinnen_Wettbewerb_in_Berlin_886523.html">das entstehende Gebäude</a> selber auf den Magen. Die Stadt Berlin hat zwar <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/alexanderplatz/de/realisierung/index.shtml">eine fragwürdige Vorstellung von der Entwicklung des Alexanderplatzes</a>, das Gebiet rund um den Fernsehturm <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neubau-am-fernsehturm-nach-alexa-kommt-alea,10809148,11422330.html">soll jedoch erst in der gerade begonnenen Amtsperiode näher betrachtet werden</a>, da bis 2019 eine Umgestaltung durch den Neubau der U55 geblockt ist. Da schafft der Investor quasi Fakten, indem er den Stil des Cubix aufgreift (dazu gibt es <a href="http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=8712">im Deutschen-Architektur-Forum einen Thread mit vielen Pro- und Kontra-Stimmen</a>) und die maximal laut Bebauungsplan erlaubte Höhe ausnutzt. Aus einem offenen Vorplatz des Fernsehturms wird so eine Fassadenschlucht, die die Umbauten des Telespargels in den Schatten stellt und den Charakter der Ecke massiv verändert &#8211; und zwar wieder zurück zu der engen, gedrängten Bebauung, die bis vor 70 Jahren schon einmal an dieser Stelle vorherrschte.</p>
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		<title>Eine Stadt. Ein Buch.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; heißt eine seit 2002 in Wien veranstaltete Aktion, bei der 100000 Exemplare eines Buches gratis in der Stadt verteilt werden, um die Menschen zum Lesen anzuregen. Autoren wie John Irving oder Nick Hornby haben sich bereits an dieser Aktion beteiligt, zum Jubiläum ist es nun Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa, der sein Buch Der Geschichtenerzähler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; heißt eine seit 2002 in Wien veranstaltete Aktion, bei der 100000 Exemplare eines Buches gratis in der Stadt verteilt werden, um die Menschen zum Lesen anzuregen. Autoren wie John Irving oder Nick Hornby haben sich bereits an dieser Aktion beteiligt, zum Jubiläum ist es nun Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa, der sein Buch <em>Der Geschichtenerzähler</em> zur Verfügung stellt. Und dies erstmals auch in Berlin. <a href="http://einestadteinbuch.at/berlin">Eine eigene 100000er Auflage wird ab morgen an verschiedenen Stellen in der Stadt verteilt</a>. Mich muss man zwar nicht zum Lesen anregen, aber zu einem geschenkten Einstieg in die Werke des Autoren sage ich nicht nein und werde deshalb versuchen, ein Exemplar zu ergattern und meinen Horizont damit zu erweitern.</p>
<p><strong>Update:</strong> Ich war erfolgreich:</p>
<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2011/10/vargas.jpg" alt="Eine Stadt. Ein Buch." title="Eine Stadt. Ein Buch." width="500" height="183" /></p>
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		<title>Ein Hauch von Love Parade</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 21:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; wehte schallte gerade durch Friedrichshain. Die Fuckparade machte die Petersburger Straße zu einer großen Open-Air-Disco, und alle angrenzenden Grünanlagen zu Open-Air-Toiletten. In Berlin ist eben sogar Subkultur ein Massenphänomen. Ebenso groß wird hoffentlich die nach zwei Jahren Pause am 28.08. wieder ausgetragene Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke zwischen den Stadtteilen Friedrichshain und Kreuzberg &#8220;um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; <del>wehte</del> schallte gerade durch Friedrichshain. Die <a href="http://fuckparade2009.blogsport.de/">Fuckparade</a> machte die Petersburger Straße zu einer großen Open-Air-Disco, und alle angrenzenden Grünanlagen zu Open-Air-Toiletten. In Berlin ist eben sogar Subkultur ein Massenphänomen.</p>
<p>Ebenso groß wird hoffentlich die nach zwei Jahren Pause am 28.08. wieder ausgetragene <a href="http://www.xhain.info/wasserschlacht/">Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke</a> zwischen den Stadtteilen Friedrichshain und Kreuzberg &#8220;um die Vorherrschaft im Bezirk&#8221;! <strong>Update:</strong> Die Wasserschlacht fällt leider auch dieses Jahr aus &#8211; die Organisatoren befürchteten ein Chaos aufgrund der vielen Anmeldungen und haben die Veranstaltung abgeblasen&#8230;</p>
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		<title>Berliner Freiluftkino ist</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2011/06/29/berliner-freiluftkino-ist/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 19:54:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gewesen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[wenn die Kassierer am Eingang pro Karte eine Minute benötigen, aber unglaublich entspannt dabei sind wenn ich auf überraschend unbequemen Liegestühlen von Vöslauer sitze wenn es Bio-Bratwürste für 2,70€ und Rivella gibt wenn die Toiletten der Gemäldegalerie mitgenutzt werden dürfen wenn für 3€ die IKEA-Tagesdecke &#8220;Irma&#8221; erworben werden kann wenn ich aufgefordert werde, auf Facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>wenn die Kassierer am Eingang pro Karte eine Minute benötigen, aber unglaublich entspannt dabei sind</li>
<li>wenn ich auf überraschend unbequemen Liegestühlen von Vöslauer sitze</li>
<li>wenn es Bio-Bratwürste für 2,70€ und Rivella gibt</li>
<li>wenn die Toiletten der Gemäldegalerie mitgenutzt werden dürfen</li>
<li>wenn für 3€ die IKEA-Tagesdecke &#8220;Irma&#8221; erworben werden kann</li>
<li>wenn ich aufgefordert werde, auf Facebook den Like-Button für die Veranstalter zu klicken, um einen Martini zu gewinnen</li>
<li>wenn unter der Woche ein Film mit Überlänge durch eine Pause so lange hinausgezögert wird, dass nur noch die nicht aufeinander abgestimmten Nachtlinien der BVG fahren</li>
</ul>
<p>(gestern erlebt beim <a href="http://www.yorck.de/kinos/detail/100048">Sommerkino Kulturforum/Potsdamer Platz</a>)</p>
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		<title>Sternfahrt</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2011/06/05/sternfahrt/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 21:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer einmal in Berlin (legal) mit dem Fahrrad auf der Autobahn fahren möchte, dem bleiben eigentlich nur zwei Optionen: Der kürzlich ausgetragene Velothon mit seiner ökonomischen und leistungsorientierten Ausrichtung oder die an Alltagsfahrer gerichtete und einer politischen Aussage verpflichtete Sternfahrt am Tag der Umwelt. Schon allein aufgrund meines Leistungsstandes und des schlechten Zustandes meines Rades [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einmal in Berlin (legal) mit dem Fahrrad auf der Autobahn fahren möchte, dem bleiben eigentlich nur zwei Optionen: Der kürzlich ausgetragene <a href="http://www.skoda-velothon-berlin.de/">Velothon</a> mit seiner ökonomischen und leistungsorientierten Ausrichtung oder die an Alltagsfahrer gerichtete und einer politischen Aussage verpflichtete <a href="http://www.adfc-berlin.de/aktionenprojekte/sternfahrt.html">Sternfahrt</a> am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Umwelt">Tag der Umwelt</a>. Schon allein aufgrund meines Leistungsstandes und des schlechten Zustandes meines Rades (und weil ich 60€ Startgeld zur Quersubventionierung des ProRace unverschämt finde), habe ich mich heute ab dem S-Bahnhof Landsberger Allee der Sternfahrt unter dem Motto <em>Freie Fahrt für freie Räder!</em> angeschlossen.</p>
<p>Die Idee des Mottos unterstütze ich dabei voll und ganz, aber die Anspielung auf <em>Freie Fahrt für freie Bürger</em> finde ich etwas misslungen. Obwohl Berlin sicherlich eine der fahrradfreundlichsten Städte Deutschlands ist, es viele Fahrradwege gibt und auch die Autofahrer auf die anderen Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen, so gibt es doch immer wieder Konfliktpotential im Spannungsfeld zwischen der prekären Parkplatzsituation und den einladend freien Fahrradwegen. Dem folgt ein Verdrängungswettbewerb, meist auf Kosten der Fußgänger, denn die Fahrradfahrer müssen bei blockierten Wegen ja irgendwohin ausweichen. Dies könnte verhindert werden, wenn sich alle Teilnehmer am Straßenverkehr einfach mehr Respekt entgegenbringen und nicht versuchen, die bestehenden Probleme auf Kosten der Schwächeren zu lösen.</p>
<p>Heute waren die Fahrradfahrer nun diejenigen, die überall Vorfahrt hatten. Es gab keine Ampeln zu beachten und die Avus und der Britzer Tunnel auf der A100 durften befahren werden. Es musste nur das vorfahrende Polizeifahrzeug beachtet werden. Um die Sperrungen der wichtigen Verkehrsadern möglichst kurz zu halten, werden die Straßen nur während der Durchfahrt des Fahrradfeldes gesperrt und danach sofort freigegeben. Ein paar Probleme gab es am Kottbusser Tor &#8211; dort wurden Autofahrer zwischen zwei sich treffenden Korsos eingeschlossen &#8211; und an der Auffahrt zur A100 am U-Bahnhof Grenzallee. Die Sperrung der Autobahn dauerte etwas, doch nach einer halben Stunde Wartezeit in der brütenden Mittagshitze durfte ich endlich auf den Innenstadtring und durch den Britzer Tunnel mit seiner Schwarzlichtblitzanlage heizen.</p>
<p>Von da an gab es keine Unterbrechungen mehr und so rollte die Demo ungestört bis zu ihrem Ziel, dem großen Stern und dem auf der Straße des 17. Juli stattfindenden <a href="http://www.umweltfestival.de/">Umweltfest</a>. Für mich war es spannend, ein paar neue Seiten von Berlin kennenzulernen (v.a. von Kreuzberg &#038; Neukölln) und in einem so großen Feld zu fahren. Teilweise musste ich an die Pelotons bei der Tour de France denken, bei denen es eine Kunst ist, sich an der richtigen Position zu halten &#8211; man wird schnell abgedrängt und findet sich etliche Reihen weiter hinten wieder. So habe ich fast die <a href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=pemyidlxsioroqwj">gesamte Strecke</a> von der A100 bis zum Ernst-Reuter-Platz benötigt, um mich nach vorne bis kurz hinter die Polizeiwagen vorzukämpfen. Ironie der Situation: Ich bin oft auf die Fahrradwege ausgewichen, um weiter nach vorne zu gelangen. Doch im Gegensatz zu den 300 Fahrern der Tour de France fuhr ich in einem Feld von insgesamt 150&#8217;000 Radlern, die ich leider nie alle komplett gesehen habe &#8211; die Demo muss am Ende eine Gesamtlänge von mehreren Kilometern gehabt haben!</p>
<p>Am Ende hatte ich 30km inklusive der Heimfahrt auf dem Rad zurückgelegt und war ob die ungewohnten Belastung ganz schön geschafft &#8211; aber auch glücklich, an so einem Ereignis teilgenommen zu haben. Nächstes Jahr werde ich wohl einmal die Strecke über die Avus ausprobieren, die landschaftlich etwas schöner als die A100 in Tempelhof ist.</p>

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		<title>Berlins vergessene Mitte</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 23:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Zugezogener hat es nicht lange gedauert, bis ich vor allem durch meine Arbeitsstelle direkt im ehemaligen Berliner Stadtzentrum ein Gefühl dafür bekam, welchen Wandel dieser Stadteil hinter sich hat. Vor allem der zweite Weltkrieg und die sozialistische Stadtplanung haben mit ihrem Kahlschlag Schulden angehäuft, an denen Berlin noch heute knabbert (und welche die Stadt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Zugezogener hat es nicht lange gedauert, bis ich vor allem durch meine Arbeitsstelle direkt im ehemaligen Berliner Stadtzentrum ein Gefühl dafür bekam, welchen Wandel dieser Stadteil hinter sich hat. Vor allem der zweite Weltkrieg und die sozialistische Stadtplanung haben mit ihrem Kahlschlag Schulden angehäuft, an denen Berlin noch heute knabbert (und welche die Stadt vermutlich eher erhöht als abbaut). Als positives Beispiel kann dagegen das Nikolaiviertel angesehen werden, wo sich die Plattenbauten der DDR mit variablen Fassaden in die erhaltene Altbausubstanz eingliederten und ein Gefühl für die verloren gegangene Mitte ermöglichen.</p>
<p>Genau dort, im erst in den 80ern wieder erbauten Ephraim-Palais, präsentiert das Berliner Stadtmuseum schon seit Oktober die Fotoausstellung <a href="http://www.stadtmuseum.de/index3.php?museum=ep&#038;id=414">Berlins vergessene Mitte &#8211; Stadtkern 1840–2010</a>. Diese will den Wandel der letzten 170 Jahren in den ehemaligen Innenstädten von Berlin und Cölln an Hand von überwiegend Architekturfotographien aufzeigen und bietet auf drei Etagen fast 400 Fotos; angereichert durch begleitende Texte und Ausstellungsstücke wie Zeichnungen, vergleichende Stadtpläne und sogar Videos. Das wohl älteste bewegte Bild stellen nur wenige Sekunden lange Luftaufnahmen von 1904 dar, aber auch der vom Pfarrer der Petrikirche aufgenommene Abriss des markantesten Kirchturms der Cöllner Altstadt lädt zum Verweilen und Sinnieren vor den Bildschirmen ein.</p>
<p>Passend zu der nach die Wiedervereinigung wieder aufbrandenden Diskussion um die Umgestaltung des alten Stadtzentrums, der bisher nicht viele Taten folgten, gibt es auch viele Dokumente zu besichtigen, die diesen Prozess in vergangenen Zeiten zeigen. Von Bauplänen, Skizzen, zeitgenössischen Zeitungsartikeln bis hin zu Briefen an den Stadtsenat reicht die Palette des Begleitmaterials. Generell hat die Ausstellung, ihrem Namen folgend, einen sehr kritischen Blick auf die Veränderungen, die Berlins Mitte in den letzten 170 Jahren unterworfen war. Dies äußert sich vor allem in den Texten zu den Bildern, weniger in der Auswahl der Fotos &#8211; obwohl schon die erste Aufnahme von 1840 den Turm des alten Berliner Rathauses zeigt, der damals weichen musste, weil der König mit seiner Kutsche angeeckt war. Es findet sich aber auch ein Bild aus nationalsozialistischen Zeiten, welches den Abriss des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krögel">Krögels</a> bejubelt. Die Bildunterschrift spricht vom Verlust des heimeligen Charmes des für das alte Berlin beispielhaften Viertels &#8211; die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen.</p>
<p>Beeindruckt haben mich in der Ausstellung besonders die vielen Panoramen, die ohne die heute üblichen Hilfsmittel erstellt wurden. Ein ganzer Raum wurde diesen Fotozusammenstellungen gewidmet und zeigt sehr schön, dass mit dieser Spezialform der Fotografie unterschiedlichste Wirkungen erzielt werden können. Da finden sich Aufnahmen, die die riesigen, nach dem Krieg entstandenen Freiflächen zwischen Spree und Bahnhof Alexanderplatz als große Leere offenbaren, und andere, welche die Enge der gedrängten Bebauung als Erbe der mittelalterlichen Altstädte eindrücklich näher bringen.</p>
<p>Nebenbei habe ich auch viel gelernt über meine Wahlheimat. Zum Beispiel, dass für den Bau der Stadtbahn der teilweise Wasser führende Festungsgraben zugeschüttet wurde und es in Berlin doch tatsächlich die erste im ÖPNV betriebene Magnetschwebebahn gab (bei Youtube gibt es natürlich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PcaZcSGSReM">ein Video von der M-Bahn</a>; und hier <a href="http://www.berliner-verkehrsseiten.de/m-bahn/Geschichte/geschichte.html">ein paar Fotos u.a. vom Unfall kurz vor der Inbetriebnahme</a>).</p>
<p>Bis zum 27.3.2011 besteht noch die Möglichkeit, diese ausgezeichnete Ausstellung zu besuchen. Ich kann sie jedem empfehlen, der nur das geringste Interesse an der Geschichte des Stadtteils hat oder sich für historische Fotoaufnahmen interessiert.</p>
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		<title>Paranoia</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2010/11/26/paranoia/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 20:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu der aktuellen Panikmache in Sachen Terror ist schon viel gesagt worden. Doch ein Artikel im Tagesspiegel zeigt deutlich, welche Blüten das Schüren von Ängsten treiben kann. Darin wird berichtet, wie Eltern für die JFK-Schule in Zehlendorf einen Wachdienst gegründet haben, um auf dem Pausenhof zu patrouillieren und verdächtige Personen zu befragen. Wenn man also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu der aktuellen Panikmache in Sachen Terror ist schon viel gesagt worden. Doch <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/eltern-gruenden-anti-terror-einheit/3266606.html">ein Artikel im Tagesspiegel</a> zeigt deutlich, welche Blüten das Schüren von Ängsten treiben kann. Darin wird berichtet, wie Eltern für die JFK-Schule in Zehlendorf einen Wachdienst gegründet haben, um auf dem Pausenhof zu patrouillieren und verdächtige Personen zu befragen.</p>
<p>Wenn man also gegen die eigenen schwer be- wie ergründbaren Ängste nicht ankämpfen kann, dann widmet man sich einfacheren Zielen. Man steckt seine Kinder in goldene Käfige und fährt eine Überwachungsmaschine hoch, die zwar keinerlei Auswirkungen hat (die Polizei bewacht bereits die deutsch-amerikanische Schule), aber plakativen Aktionismus zeigt und so zumindest das Gefühl verleiht, etwas getan zu haben gegen die nur schwer greifbare Gefahr des weltweiten Terrorismus.</p>
<p>In großem Maßstab wird sich dies dann in der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung widerspiegeln. Ein teures Mittel, welches Ermittlungen nur unwesentlich unterstützt, aber die Grundrechte der Bürger massiv einschränkt und trotzdem von sogenannten Sicherheitsexperten unentwegt gefordert wird. Die wirkenden Mechanismen im Großen wie im Kleinen sind dabei die Gleichen. Ich finde es traurig, dass immer noch Menschen erhört werden, die nichts anderes können als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Junge,_der_Wolf_schrie">Wolf zu schreien</a>&#8230;</p>
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		<title>Summer in the city</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 11:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<title>Public Viewing</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 19:14:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<title>Welcome to the beach</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 21:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[getan]]></category>
		<category><![CDATA[gewesen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Sand everywhere &#8211; den heutigen Beginn meines Kurses nehme ich zum Anlass für den ersten Beachvolleyballcontent des Jahres. Die Luft war in der Sonne schon angenehm warm, der Sand kühlte nach dem Sonnenuntergang jedoch schnell ab; dennoch war es schön, nach der langen Winterpause endlich wieder im Sand zu stehen und meiner Lieblingssportart zu frönen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sand everywhere &#8211; den heutigen Beginn meines Kurses nehme ich zum Anlass für den ersten Beachvolleyballcontent des Jahres. Die Luft war in der Sonne schon angenehm warm, der Sand kühlte nach dem Sonnenuntergang jedoch schnell ab; dennoch war es schön, nach der langen Winterpause endlich wieder im Sand zu stehen und meiner Lieblingssportart zu frönen. Nach dem Techniktraining folgen morgen gleich noch zwei Stunden mit Spielen just for fun.</p>
<p>Da wir noch April haben ist es kein Problem, in <a href="http://www.beachmitte.de/">Beach Mitte</a> einen Platz reserviert zu bekommen. Doch sollten sich die schönen Tage mehren, wird es wohl wieder Terminprobleme geben. Noch sind auch nicht alle Umbauarbeiten an der Anlage beendet &#8211; <a href="http://www.beachmitte.de/eroeffnung-hochseilgarten-auf-beachmitte.html">ein paar Plätze müssen einem Hochseilgarten weichen</a> &#8211; und der Grill bleibt noch kalt, so dass ein Verweilen in der Strandbar nach einem anstrengenden Spiel überlegt sein will.</p>
<p>Wer Beachvolleyball lieber als Zuschauer verfolgen als aktiv betreiben will hat dieses Jahr die Chance, bei den <a href="http://www.o2world.de/event/EUROPEAN-CHAMPIONSHIP-FINAL-2010/691.htm">Europameisterschaften</a> in Berlin live dabei zu sein. Nachdem das Turnier am Hauptbahnhof im letzten Jahr international abgewertet wurde ist dies ein Schritt zurück nach vorne, wenn auch der Wechsel zur O2-World leider mit Eintrittspreisen am Wochenende erkauft wird &#8211; nur noch die Vorrundenspiele werden kostenfrei zu sehen sein. Dennoch sollte man sich die Chance auf hochklassigen Beachvolleyballsport nicht entgehen lassen!</p>
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