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	<title>The KingOli Blog &#187; gewesen</title>
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	<description>The KingOli Blog</description>
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		<title>Der Bergfried im Schloss Schkopau</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 14:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Turmbesteigung]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal benötigt es ein Ereignis wie eine Hochzeit, um die eigenen Heimat kennenzulernen. Eine Freundin feierte gestern ihre kirchliche Trauung im Schlosshotel Schkopau, nur sechs Kilometer entfernt von der Hallenser Südstadt, in der ich meine Kindheit verbracht habe. Und so bin ich trotz der räumlichen Nähe zum ersten Mal im Schloss Schkopau gewesen, obwohl ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal benötigt es ein Ereignis wie eine Hochzeit, um die eigenen Heimat kennenzulernen. Eine Freundin feierte gestern ihre kirchliche Trauung im Schlosshotel Schkopau, nur sechs Kilometer entfernt von der Hallenser Südstadt, in der ich meine Kindheit verbracht habe. Und so bin ich trotz der räumlichen Nähe zum ersten Mal im Schloss Schkopau gewesen, obwohl ich dachte, dass meine Eltern als fleißige Burgen- und Schlossbesichtiger mir bereits jedes Exemplar dieser Gattung in meiner Heimat gezeigt hätten.</p>
<p>Bei der im Rahmen der Hochzeitsfeierlichkeiten angebotenen Führung ergab sich zum Glück die Chance, den Bergfried des Schlosses zu besteigen, der mit seinen 3,5 m dicken Mauern auf die Geschichte des Schlosses als Trutzburg hinweist. Nur knapp 100 Stufen mit wechselnden Schritthöhen (vom Burghof aus gezählt) müssen überwunden werden, und schon eröffnet sich dem Besucher von der zinnenbewehrten Plattform ein Rundblick über Schkopau. Nach Westen dominieren das Chemie-Areal Buna und das Kraftwerk die Sicht und nach Süden reicht der Blick bis Merseburg. Im Norden und Osten dagegen hat sich die Saale-Elster-Aue ihr Grün erhalten können; neuerdings durchschnitten von der ICE-Trasse, für die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Saale-Elster-Talbrücke">Deutschlands längste Brücke</a> errichtet wird.</p>
<p>Durch das gute Wetter konnte ich problemlos den Petersberg am Horizont ausmachen und sogar das Kraftwerk Lippendorf südlich von Leipzig war erkennbar &#8211; die Lage gleicht die geringe Höhe des Turmes also gut aus. Allerdings ist der Bergfried im Gegensatz zum Hof des Schlosses nicht öffentlich zugänglich, da sich ein kleiner Tagungsraum darin befindet. Interessierte, die die Aussichtsplattform besteigen wollen, müssen somit entweder eine Führung beim Schlosshotel buchen oder den kleinen Saal für eine Veranstaltung mieten.</p>
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		<title>Welcome to the beach</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 21:22:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sand everywhere &#8211; den heutigen Beginn meines Kurses nehme ich zum Anlass für den ersten Beachvolleyballcontent des Jahres. Die Luft war in der Sonne schon angenehm warm, der Sand kühlte nach dem Sonnenuntergang jedoch schnell ab; dennoch war es schön, nach der langen Winterpause endlich wieder im Sand zu stehen und meiner Lieblingssportart zu fröhnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sand everywhere &#8211; den heutigen Beginn meines Kurses nehme ich zum Anlass für den ersten Beachvolleyballcontent des Jahres. Die Luft war in der Sonne schon angenehm warm, der Sand kühlte nach dem Sonnenuntergang jedoch schnell ab; dennoch war es schön, nach der langen Winterpause endlich wieder im Sand zu stehen und meiner Lieblingssportart zu fröhnen. Nach dem Techniktraining folgen morgen gleich noch zwei Stunden mit Spielen just for fun.</p>
<p>Da wir noch April haben ist es kein Problem, in <a href="http://www.beachmitte.de/">Beach Mitte</a> einen Platz reserviert zu bekommen. Doch sollten sich die schönen Tage mehren, wird es wohl wieder Terminprobleme geben. Noch sind auch nicht alle Umbauarbeiten an der Anlage beendet &#8211; <a href="http://www.beachmitte.de/eroeffnung-hochseilgarten-auf-beachmitte.html">ein paar Plätze müssen einem Hochseilgarten weichen</a> &#8211; und der Grill bleibt noch kalt, so dass ein Verweilen in der Strandbar nach einem anstrengenden Spiel überlegt sein sein will.</p>
<p>Wer Beachvolleyball lieber als Zuschauer verfolgen als aktiv betreiben will hat dieses Jahr die Chance, bei den <a href="http://www.o2world.de/event/EUROPEAN-CHAMPIONSHIP-FINAL-2010/691.htm">Europameisterschaften</a> in Berlin live dabei zu sein. Nachdem das Turnier am Hauptbahnhof im letzten Jahr international abgewertet wurde ist dies ein Schritt zurück nach vorne, wenn auch der Wechsel zur O2-World leider mit Eintrittspreisen am Wochenende erkauft wird &#8211; nur noch die Vorrundenspiele werden kostenfrei zu sehen sein. Dennoch sollte man sich die Chance auf hochklassigen Beachvolleyballsport nicht entgehen lassen!</p>
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		<title>Hörspielkino</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 17:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weiter geht es mit der abwechslungsreichen Berliner Kultur. Im Zeiss-Großplanetarium in Prenzlauer Berg findet jeweils im Frühjahr und im Herbst die Veranstaltungsreihe Hörspielkino unterm Sternenhimmel statt. Zu hören gibt es dabei ausgewählte Horspiele in der ungewöhnlichen Atmosphäre einer Planetariumskuppel, die während der Vorstellung einen sich langsam bewegenden Sternenhimmel zeigt. Die Idee dahinter ist, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weiter geht es mit der abwechslungsreichen Berliner Kultur. Im <a href="http://www.sdtb.de/Zeiss-Grossplanetarium.25.0.html">Zeiss-Großplanetarium</a> in Prenzlauer Berg findet jeweils im Frühjahr und im Herbst die Veranstaltungsreihe <a href="http://www.radioeins.de/veranstaltungen/hoerspielkino/index.html">Hörspielkino unterm Sternenhimmel</a> statt. Zu hören gibt es dabei ausgewählte Horspiele in der ungewöhnlichen Atmosphäre einer Planetariumskuppel, die während der Vorstellung einen sich langsam bewegenden Sternenhimmel zeigt.</p>
<p>Die Idee dahinter ist, dass die reduzierten visuellen Reize das Zuhören und damit die Aufnahme des Gehörten fördern. Und tatsächlich bietet das sich immer wieder ändernde Himmelszelt eine so noch nicht erlebte Projektionsfläche für das eigene Vorstellungsvermögen und die Akustik im Planetarium eine ungewohnte, aber sehr angenehme Räumlichkeit des Hörspiels. Etwas problematisch sind leider die Klappsessel des Großplanetariums, die über die zwei Stunden hinweg keine bequeme Sitzposition erlauben und damit immer wieder die Konzentration auf sich ziehen.</p>
<p>Warum die Veranstaltung allerdings das Wort <em>Kino</em> im Namen trägt hat sich mir nicht erschlossen. Zwar gibt es am Anfang eine an die Kinowerbung angelehnte Vorstellung des Konzepts und der Organisatoren, aber gerade die Möglichkeit der im Rund umherschweifenden Blicke unterscheidet das <em>Hörspielkino</em> von einem traditionellen Kinobesuch. Ebenso wird sich das Erlebte von Zuhörer zu Zuhörer deutlicher unterscheiden als bei einem Film, da die optische Wahrnehmung nicht vorgegeben ist und hauptsächlich im Kopf stattfindet. Raum für nachfolgende Diskussionen ist also genug gegeben, und in dem abwechslungsreichen Programm quer durch alle Genres sollte jeder ein Hörspiel nach seinem Geschmack finden!</p>
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		<title>Gernsehen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 14:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gewesen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[In Berlin gibt es so gut wie nichts, was es nicht gibt. Ein Beispiel dafür ist der Gernsehclub in Kreuzberg, der seit 2008 aller zwei Wochen mit dem Gernsehabend zu einem TV-Themenabend in großer Runde einlädt. Zu Hotdogs, Chips und anderen Knabberzeug vom Buffet wird in gemütlicher Runde jeweils ein Film oder mehrere Folgen einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Berlin gibt es so gut wie nichts, was es nicht gibt. Ein Beispiel dafür ist der <a href="http://gernsehclub.de">Gernsehclub</a> in Kreuzberg, der seit 2008 aller zwei Wochen mit dem <em>Gernsehabend</em> zu einem TV-Themenabend in großer Runde einlädt. Zu Hotdogs, Chips und anderen Knabberzeug vom Buffet wird in gemütlicher Runde jeweils ein Film oder mehrere Folgen einer Serie gezeigt und ein kleines Programm mit Gästen darum gestaltet.</p>
<p>Der <a href="http://www.gotischersaal.de/">Gotische Saal</a> als Veranstaltungsort bietet Platz für ca 100 Gernseher. Dabei warten verschiedene Sitzgelegenheiten auf die Besucher: Angefangen mit <a href="http://www.fatboy.de">Fatboys</a> und <a href="http://www.myluemmel.de">Lümmeln</a>, auf denen allerdings nur die zeitigsten Gäste Platz finden, bis hin zu einfachen gepolsterten Stühlen reicht die Palette. Angeordnet um die zentral platzierten Großbildfernseher kann man von jedem Platz aus gut sehen. Die kleinen Tische zum Abstellen der Getränke sind dagegen <a href="/blog/2010/03/20/play-berlin/">der für Berlin übliche IKEA-Standard</a>.</p>
<p>Letzten Mittwoch gab es eine Art Charité-Aktion zu Gunsten von <a href="http://www.basketball-aid.de/">Basketball Aid</a>. Gezeigt wurde deshalb <em>Space Jam</em>, im Vorprogramm gab es eine Kostprobe von den <a href="http://albaberlin.de/staticsite/staticsite.php?menuid=1042&#038;topmenu=5&#038;keepmenu=inactive&#038;public=ir6g2ta7661p6jbshmatub9jk4">Alba-Berlin-Cheerleadern</a> und in der Pause ein Interview mit Marco Pesic. Diese Mischung kam anscheinend nicht so gut an, denn der Club war nicht ausverkauft und nach Ende des Film leerte er sich auch sehr schnell.</p>
<p>Dennoch finde ich die Idee sehr ansprechend und werde bei passender Thematik (es gab bereits einen Simpsons- und Monty-Python-Abend) oder Anwesenheit eines der unterstützenden Künstler (u.a. Oliver Kalkofe und Bastian Pastewka) gerne wiederkommen.</p>
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		<title>Play Berlin!</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 23:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich war diese Woche auf Einladung meines Arbeitgebers zum ersten Mal zum Wii-Zocken im Play! Berlin am Alex. Dahinter verbirgt sich eine Art After-Work-Lounge, die voll auf das Spielen mit Nintendos Konsole ausgelegt ist. Man mietet sich einen Tisch oder eine Loge, die jeweils mit Fernseher, angeschlossener Konsole und vier Controllern ausgestattet sind, und kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war diese Woche auf Einladung meines Arbeitgebers zum ersten Mal zum Wii-Zocken im <a href="http://play-berlin.de/Alexanderplatz/">Play! Berlin</a> am Alex. Dahinter verbirgt sich eine Art After-Work-Lounge, die voll auf das Spielen mit Nintendos Konsole ausgelegt ist. Man mietet sich einen Tisch oder eine Loge, die jeweils mit Fernseher, angeschlossener Konsole und vier Controllern ausgestattet sind, und kann sofort anfangen mit spielen. Eine lange Liste von etwa siebzig Wii-Titeln steht zur Verfügung inklusive eventuell benötigtem Zubehör wie zum Beispiel den Lenkrädern für <em>MarioKart</em>. Hat man keine Lust mehr auf das aktuelle Spiel, bestellt man bei der Bedienung einfach ein Neues.</p>
<p>Passend zu der Konsole ist auch die Einrichtung der Lounge in weiß gehalten und könnte einem aus dem IKEA-Katalog bekannt vorkommen. Wer nicht gerne vor den Augen aller anderen Besucher herumturnt hat die Möglichkeit, eine der Logen zu mieten, die jedoch fast schon zu klein für ein Vier-Spieler-Tennismatch ausfallen. Verzichtet man auf diesen Luxus, ist man mit 8€ die Stunde für einen Tisch dabei. Bei vier Spielern macht das 2€ pro Stunde und Person, das ist aus meiner Sicht ein fairer Kurs. Etwas schlecht ausgerüstet ist die Bar leider in Sachen Bierangebot. Es gibt kein Fassbier und an Pils nur Carlsberg aus der Flasche; aber deshalb nennt sich das Ganze auch Lounge und nicht Kneipe &#8211; und leert sich dementsprechend zeitig am Abend.</p>
<p>Wer also das Geld für eine eigene Konsole nicht ausgeben will und etwas exhibitionistisch veranlagt ist, hat im Play! Berlin die Chance, in loungiger Atmosphäre nach der Arbeit noch eine Runde Wii zu zocken. Mit der richtigen Begleitung kann dies sehr viel Spaß machen!</p>
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		<title>Vorhang zu</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2010/02/21/vorhang-zu/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 21:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Berlinale]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; heißt es für die Jubiläums-Berlinale, die zwar erneut mit einem Zuschauerrekord aufwarten konnte, aber für einen runden Geburtstag ein schwaches Programm besaß. Es hab keine Skandale, kaum diskussionswürdige oder aufwühlende Beiträge und bis auf Metropolis auch kein echtes Highlight. Ein mäßiges Jahr also. Trotzdem habe ich es geschafft, in vier Tagen sieben überwiegend gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; heißt es für die Jubiläums-Berlinale, die zwar erneut mit einem Zuschauerrekord aufwarten konnte, aber für einen runden Geburtstag ein schwaches Programm besaß. Es hab keine Skandale, kaum diskussionswürdige oder aufwühlende Beiträge und bis auf <a href="/blog/2010/02/13/metropolis-2010/">Metropolis</a> auch kein echtes Highlight. Ein mäßiges Jahr also.</p>
<p>Trotzdem habe ich es geschafft, in vier Tagen sieben überwiegend gute Filme zu sehen. Drei davon ermöglichten danach einen Dialog mit dem anwesenden Regisseur, was immer wieder interessante Einblicke in die Entstehungsprozesse der Film erlaubt. Zudem habe ich mit dem Urania ein neues Kino kennengelernt, das jedoch aufgrund des gestauchten Zuschauerraumes und dem fehlenden Centerlautsprecher keine Empfehlung erhält.</p>
<p>In den nächsten Tagen werde ich nach und nach die Kritiken zu den gesehenen Beiträgen nachreichen &#8211; bis dahin heißt es, Schlaf nachzuholen!</p>
<p><a href="/blog/2010/03/08/david-wants-to-fly/"><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/02/ticket-david-wants-to-fly.jpg" alt="Ticket David wants to fly" title="Ticket David wants to fly" width="500" height="203" /></a><br />
<a href="/blog/2010/02/20/kanikosen/"><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/02/ticket-kanikosen.jpg" alt="Ticket Kanikosen" title="Ticket Kanikosen" width="500" height="238" /></a><br />
<a href="/blog/2010/02/28/el-mal-ajeno-for-the-good-of-others/"><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/02/ticket-el-mal-ajeno.jpg" alt="Ticket El mal ajeno" title="Ticket El mal ajeno" width="500" height="210" /></a><br />
<a href="/blog/2010/02/27/boxhagener-platz/"><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/02/ticket-boxhagener-platz.jpg" alt="Ticket Boxhagener Platz" title="Ticket Boxhagener Platz" width="500" height="244" /></a><br />
<a href="/blog/2010/03/27/the-illusionist/"><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/02/ticket-the-illusionist.jpg" alt="Ticket The Illusionist" title="Ticket The Illusionist" width="500" height="257" /></a><br />
<a href="/blog/2010/03/28/phobidilia/"><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/02/ticket-phobidilia.jpg" alt="Ticket Phobidilia" title="Ticket Phobidilia" width="500" height="231" /></a><br />
<a href="/blog/2010/02/25/bibliotheque-pascal/"><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/02/ticket-bibliotheque-pascal.jpg" alt="Ticket Bibliotheque Pascal" title="Ticket Bibliotheque Pascal" width="500" height="200" /></a></p>
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		<title>Winterimpressionen 2010</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2010/01/22/winterimpressionen-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 20:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gewesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hätte ich dieses Jahr Berlin gar nicht verlassen müssen, um Schnee zu sehen. Ich habe es aber doch getan und eine schöne Woche mit Wintersport im Erzgebirge verbracht. Hier ein paar Impression aus dem Urlaub:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hätte ich dieses Jahr Berlin gar nicht verlassen müssen, um Schnee zu sehen. Ich habe es aber doch getan und eine schöne Woche mit Wintersport im Erzgebirge verbracht. Hier ein paar Impression aus dem Urlaub:</p>
<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2010/01/schneeallee.jpg" alt="Schneeallee" title="Schneeallee" width="500" height="283" /><br />
<img src="/blog/wp-content/uploads/2010/01/schneemann.jpg" alt="Schneemann in Karlsbad" title="Schneemann in Karlsbad" width="500" height="250" /><br />
<img src="/blog/wp-content/uploads/2010/01/oberwiesenthal.jpg" alt="Langlaufareal Oberwiesenthal" title="Langlaufareal Oberwiesenthal" width="500" height="223" /></p>
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		<title>Portugal &#8211; Portimão und Ferragudo</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2009/12/29/portugal-portimao-und-ferragudo/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 15:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gewesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgangsbasis für die Erkundung der Algarve war unser Hotel in Portimão. Dieses ist genau im Yachthafen gelegen und bot einen tollen Blick über den Rio Arade hinüber nach Ferragudo, einem netten kleinen Fischerdorf. Bis zum Strand Praia da Rocha ist es nur ein kurzer Fußmarsch, doch ebenso wie der Pool war der Atlantik im November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgangsbasis für die Erkundung der Algarve war <a href="http://www.tivolihotels.com/hotelde-portugal/hotels/hotels_in_der_algarve/tivoli_marina_portimao/das_hotel/lista.aspx">unser Hotel</a> in <em>Portimão</em>. Dieses ist genau im Yachthafen gelegen und bot einen tollen Blick über den <em>Rio Arade</em> hinüber nach <em>Ferragudo</em>, einem netten kleinen Fischerdorf. Bis zum Strand <em>Praia da Rocha</em> ist es nur ein kurzer Fußmarsch, doch ebenso wie der Pool war der Atlantik im November schon unangenehm kühl.</p>
<p><em>Portimão</em> selber muss man nicht gesehen habe. Die Hafenpromenade ist keine Schönheit, die Stadt selber hat nicht viel zu bieten und verkehrstechnisch ist das Einbahnstraßenlabyrinth der Innenstadt eine Katastrophe. Beim Aufbau des Vorortes <em>Praia da Rocha</em> hat man aus diesen Fehlern gelernt und breite, weitläufige Straßen für den Tourismus gebaut. Doch eine Stadt, die nur aus Hotelhochhäusern besteht, muss man sich nicht ansehen. Der einzige Vorteil der Erschließung durch den Fremdenverkehr sind die vielen Kneipen, Restaurants und Supermärkte, die im November &#8211; so sie denn überhaupt noch aufhaben &#8211; angenehm leer sind. Weite Teile von <em>Praia da Rocha</em> waren jedoch geschlossen; riesige Hotelburgen mit heruntergezogenen Jalousien haben einen gespenstischen Eindruck bei mir hinterlassen.</p>
<p>Wer in Portimão essen gehen möchte, dem kann ich zwei Restaurants empfehlen. Das <em>Almeida</em> liegt in Strandnähe direkt am Fuße der <a href="http://ababuja.blogspot.com/2008/03/fortaleza-de-santa-catarina.html">Fortaleza de Santa Catarina</a>, einer alten Verteidigungsanlage an der Mündung des <em>Rio Arade</em>. Neben einer riesigen Weinauswahl gibt es hier fast alle Spezialitäten der Algarve mit &#8211; für Portugal ungewöhnlich &#8211; einer reichhaltigen Auswahl an Beilagen. Ich habe hier <em>Piri-Piri</em> und <em>Porco preto</em> gegessen und war beide Male sehr zufrieden mit dem Essen.</p>
<p>Direkt am Hafen in einer alten Fischerhalle haben wir das <em>Docas do Sul</em> gefunden. Die Bahnhofshallenatmosphäre der Restauration ist vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig genau wie die strenge Pflicht, sich schon beim Eintritt den Fisch auszusuchen und die Beilagen an einem Buffet selber auf den Teller zu packen. Doch der Fisch hat dies mehr als entschädigt, denn hier gibt es im Gegensatz zu den Restaurants an der Promenade von <em>Praia da Rocha</em> nicht nur eine eingeschränkte Auswahl und der gewählte Degenfisch war einfach superlecker.</p>
<p>Am Hafen kann man auch Küstentouren per Boot buchen. Entweder Richtung <em>Lagos</em> oder <em>Armação de Pêra</em> fahren die Schiffe die Steilküsten entlang und in kleinen Motorbooten werden dann direkt vor Ort die Grotten und Felsformationen erkundet. Wir haben uns für eine Grottentour auf einem als Piratenschiff umgebauten Fischerboot entschieden, die mit nur zwölf zahlenden Gästen angenehm leer war. Die Besatzung sprach deutsch und es gab Getränke und WC an Bord; allerdings war der Atlantik wie im November üblich nicht so ruhig, als dass alle Grotten hätten befahren werden konnten. So eine Tour sollte man also im Sommer machen, dann muss man auch nicht wie wir mit Jacke auf dem Deck sitzen. Gelohnt hat es sich trotzdem; ich persönliche genieße jede Bootstour und die Kulisse der Steilküsten wirkt umso beeindruckender, wenn man sie aus einem Meter Entfernung auf einer hohen Welle schaukelnd erlebt.</p>
<p>Einen Tag sind wir schließlich auch nach <em>Ferragudo</em> gefahren. Das Fischerdörfchen strahlt noch so richtig die Atmosphäre der Algarve aus; hier liegen die kleinen Boote der Fischer malerisch im <em>Rio Arade</em> und wir konnte morgens das Einholen und Säubern der Netze beobachten. Zusammen mit der Kirche auf dem Hügel bildet <em>Ferragudo</em> eine beliebte Postkartenansicht. Inzwischen hat der Tourismus aber das Bild des Ortes gewandelt. Auf dem Markt gibt es fast ausschließlich Kneipen und Cafés und an der Promenade Fischrestaurants mit zum Teil gehobenen Preisen, aber sehr frischem Fisch dessen Weg auf den eigenen Teller man fast komplett beobachten kann. Wer also überlegt, <em>Portimão</em> zu besuchen, der sollte lieber hinüber nach <em>Ferragudo</em> fahren!</p>
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		<title>Konditionierung</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2009/12/26/konditionierung/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 18:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gehört]]></category>
		<category><![CDATA[gewesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade Green Day &#8211; 21 Guns im Radio gehört, und sofort waren sie wieder da, die Erinnerungen an den Urlaub: Im Auto an Orangenplantagen vorbeizufahren, an deren Bäumen die grün-gelben Früchte hängen. Die Mauern eines alten Maurenkastells, die sich um die Stadt Silves ziehen. Die wie riesige Moosbetten aussehenden Bäume, die in der Serra am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade <em>Green Day &#8211; 21 Guns</em> im Radio gehört, und sofort waren sie wieder da, die Erinnerungen an den <a href="/blog/2009/11/29/sieben-tage-portugal/">Urlaub</a>: Im Auto an Orangenplantagen vorbeizufahren, an deren Bäumen die grün-gelben Früchte hängen. Die Mauern eines alten Maurenkastells, die sich um die Stadt Silves ziehen. Die wie riesige Moosbetten aussehenden Bäume, die in der Serra am Fester vorbeizogen. Alles im unergründlichen Speicher meiner Erinnerungen mit einem Lied verknüpft, das während der Phase der Erlebens im Radio lief. I want to be on the road again&#8230;</p>
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		<title>Portugal &#8211; Die Algarve</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Dec 2009 14:31:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Algarve im Süden des Landes ist die wohl bekannteste Region Portugals und wegen ihrer tollen Atlantikküsten, wo sich beeindruckende Klippen mit feinen Sandstränden abwechseln, ein beliebtes Urlaubsziel. Die touristische Erschließung hat dazu geführt, dass man sich überall mit Englisch verständigen kann und es viele Restaurants und Kneipen gibt. Allerdings hat der Massentourismus auch Hotelburgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Algarve im Süden des Landes ist die wohl bekannteste Region Portugals und wegen ihrer tollen Atlantikküsten, wo sich beeindruckende Klippen mit feinen Sandstränden abwechseln, ein beliebtes Urlaubsziel. Die touristische Erschließung hat dazu geführt, dass man sich überall mit Englisch verständigen kann und es viele Restaurants und Kneipen gibt. Allerdings hat der Massentourismus auch Hotelburgen und -vororte entstehen lassen und manches kleine, verschlafene Dorf mit Villen zugepflastert. Zum Glück hat die Algarve immer noch genug Ursprüngliches zu bieten, das man überall entdecken kann und auch sollte; am Besten wie meine kleine Reisegruppe per Mietauto. Ich möchte die Algarve aber nicht erleben, wenn im Hochsommer alle Betten belegt sind und sich Engländer, Holländer und Deutsche die Klinke in die Hand geben.</p>
<p>Im November hält sich der Andrang der Sonnenbader zum Glück in Grenzen, denn der Atlantik ist zu dieser Zeit schon relativ ungemütlich. Geschätzte 15 Grad hatte das Wasser, in das ich mich nur ein paar Minuten getraut habe, bevor die Muskeln anfingen zu frieren. Es gibt wirklich schöne Strände zu Hauf, doch wenn man die Algarve auf Bade- oder Golfurlaub reduziert hat man nicht viel gesehen vom Land.</p>
<p>Dessen bewegte Vergangenheit &#8211; von den Kelten über die Phönizier, Karthager, Römer, Goten bis hin zu den Mauren haben viele Volksstämme ihre Spuren hinterlassen &#8211; lebt in den vielen kleinen Dörfern weiter. Orte wie Lagos oder Portimão sind schon seit Jahrtausenden Hafenstädte; als Gouverneur der Algarve legte Heinrich der Seefahrer hier den Grundstein für das Kolonialimperium Portugals. Fast in jedem Ort finden sich alte, von den Mauren gebaute Mauern oder Kastelle, die in das Bild der Ortschaften integriert wurden.</p>
<p><strong>Faro</strong></p>
<p>Die meisten Algarve-Reisenden werden Portugal wohl über den Flughafen <em>Faro</em> erreichen. Der Anflug von Süden offenbart schon einmal die grandiose Kulisse der südlichen Atlantikküste mit ihren vorgelagerten Düneninseln und den sich im Hinterland erhebenden Hügeln. <em>Faro</em> selber wird leider dominiert vom Flugverkehr, der überall in der Stadt zu hören ist.</p>
<p>Wen das nicht stört, der findet eine reizvolle Innenstadt vor (<em>cidade velha</em>), deren komplett erhaltene Mauern mit ihren kleinen Toren u.a. die Kathedrale <em>Sé</em> einschließen und ihren von Orangenbäumen umrahmten Vorplatz. Die Kirche <em>Nossa Senhora do Carmo</em> mit ihrem <a href="http://www.pbase.com/diasdosreis/image/34258433">Totenkopfaltar</a> hatte leider geschlossen und entzog sich so unserem Besuch.</p>
<p><strong>Das Hinterland</strong></p>
<p>Der Reiseführer bezeichnet alles, was von der Küste aus gesehen hinter der Autobahn A22 liegt, als das <em>Hinterland</em>. Im Gegensatz zur Küste leben hier nur wenige Menschen, aber es gibt doch einiges zu sehen. So haben fast alle Städte an der Algarve eine Markthalle, in der man am Morgen frischen Fisch kaufen kann. Die Halle in <em>Loulé</em> beeindruckt durch ihre Größe und Produktvielfalt; wer die Produkte der Region kaufen möchte ist dort am richtigen Ort. Von <em>Piri-Piri</em> über Honig, Gebäck, Alkohol bis hin zu den vielen lokalen Muschelsorten gibt es alles frisch vom Produzenten.</p>
<p>In <em>Silves</em>, über den Fluss <em>Rio Arade</em> auch vom Meer aus zu erreichen, erwartet den Besucher das <em>Castelo dos Mouros</em> mit seinen tiefen Zisternen aus der Maurenzeit. Leider hat die Zeit nicht ausgereicht, es zu besichtigen, doch von Freunden wurde es mir wärmstens empfohlen &#8211; also gebe ich die Empfehlung einfach weiter.</p>
<p>Neben den Hügeln besitzt das Hinterland aber auch richtige Berge. In der <em>Serra de Monchique</em>, auch <em>Garten der Algarve</em> genannt, ragen der <em>Fóia</em> (902m) und der <em>Picota</em> (773m) hervor. Die meist in den Wolken gelegenen Gipfel sorgen für ein nass-warmes Klima, wodurch fast das gesamte Jahr über Bäume und Blumen blühen. Bei gutem Wetter könnte man von dieser Höhe aus neben den Terassenfeldern fast die gesamte Algarve überblicken, doch zum Einen lag die <em>Serra</em> bei unserem Besuch komplett in den Wolken und zum Anderen sollte man nicht bis ganz hinauf auf den <em>Fóia</em> fahren &#8211; dort prägen Handy- und militärische Sendemasten das Bild.</p>
<p>Die Stadt <em>Monchique</em> als Namensgeber der <em>Serra</em> schmiegt sich von einem Tal aus die umliegenden Berghänge hinauf. Kleine Gässchen führen u.a. zum <em>Convento de Nossa Senhora do Desterro</em>, einer Klosterruine, die allerdings mit Privatbesitz-Schildern die Besucher von weiteren Erkundungen abschreckt. Wie an vielen Stellen in der <em>Serra</em> finden sich hier ganze Wälder voller Korkeichen, die im November gerade den Boden mit Eicheln bedeckten. Diese für die Algarve typischen Bäume besitzen eine Schale aus abgestorbener Rinde, die alle neun Jahre abgeerntet werden kann und &#8211; nomen est omen &#8211; zur Produktion von Kork(en) verwendet wird.</p>
<p>Etwas südlich von <em>Monchique</em> liegen die <em>caldas</em>; heiße Quellen, die schon von den Römern genutzt wurden (wen wundert es). Heute gibt es dort ein Thermalbad &#8211; <em>Monchique</em> ist Luftkurort &#8211; und an der Mineralquelle eine Art Botanischen Garten. Das Quellwasser kann man auch selber abfüllen; ich habe gekostet und erfreue mich seitdem bester Gesundheit. Postkarten nach Deutschland würde ich in <em>Monchique</em> aber nicht einwerfen. Keine einzige ist bisher angekommen&#8230;</p>
<p>Fast ebenso oft wie Korkeichen findet man im <em>Hinterland</em> Stauseen. Auf dem Weg entlang einer Reiseführerroute haben wir den <em>Barragem da Bravura</em> gefunden, in dessen Umgebung die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Westlicher_Erdbeerbaum">Erbbeerbäume</a> wachsen. November ist Erntezeit für die kleinen, roten Früchte, aus denen der <em>Medronho</em>-Schnaps hergestellt wird, und wir haben tatsächlich einen älteren Einheimischen gesehen, der einen schweren Korb voll mit Beeren trug. Ansonsten gibt es direkt am Parkplatz kurz vor der Staumauer ein von sympathischen, vielsprachigen Holländern geführtes Restaurant namens <a href="http://www.restauranthanselgretel.com/">Hänsel und Gretel</a>, auf dessen Karte alle Speisen märchenhafte Namen tragen. Von dort aus führen viele Wanderwege entlang des Stausees und man kann sich mit Proviant eindecken, so dass es ein idealer Startpunkt für Wandertouren ist.</p>
<p><strong>Die Westküste</strong></p>
<p>So bekannt die Südküste Portugals für ihre sandigen Strände und idyllischen Badebuchten ist, so beliebt ist die Westküste bei den Surfern. Dort rollen die großen Atlantikwellen noch unaufhaltsam gegen die Klippen und verwandelt sich die Gischt der Brandung vom ungebremsten Wind getrieben in feinen, salzigen Sprühnebel. Besonders beeindruckend ist dies am <em>Praia da Bordeira</em> in der Nähe von <em>Carrapateira</em>. Dort ist dem Strand noch ein kleiner Bodden vorgelagert, so dass man ihn trockenen Fußes nicht erreichen kann. Am Strand angekommen wartet nicht nur die direkte Konfrontation mit den Urgewalten des Ozeans, sondern auch eine auf einer Stranddüne gelegene Holzhütte, die im Sommer eine Surfschule beheimatet.</p>
<p>Folgt man der Steilküste mit dem Auto Richtung Süden, so bietet sich aller hundert Meter ein neues beeindruckendes Panorama. Holzstege führen jeweils von der Straße bis zur Klippe und wer will kann ungehindert auf den Felsen herumklettern.</p>
<p><strong>Die Südküste</strong></p>
<p>Im südwestlichsten Teil des Landes liegt mit <em>Sagres</em> das einstige Ende der Welt, um das wir jedoch einen Bogen gemacht haben. Von dort aus führt die Straße N125 die gesamte Algarve entlang. Es lohnt sich jedoch, die Abfahrten zu den vielen kleinen Küstenorten wie <em>Salema</em>, <em>Burgau</em> oder <em>Luz</em> zu nehmen, da diese teilweise noch den Esprit der Fischerdörfer ausstrahlen. In <em>Salema</em> direkt am Strand in einem kleines Restaurant Fischsuppe zu essen und mitzuerleben, wie der nahende Sonnenuntergang den Sand und das Meer in warme Rottöne taucht, ist einfach unbeschreiblich.</p>
<p>Die Stadt <em>Lagos</em> mit ihrer langen Hafenmole ist als Touristenzentrum schon ein anderes Kaliber. Hier finden sich Kirchen, ein kleines Fort von Heinrich den Seefahrer und ein ehemaliger Sklavenmarkt. Die gut erhaltene Innenstadt mit ihrer Stadtmauer versteckt viele kleine Gassen, von denen sich von den höchsten Punkten aus ein toller Blick über die gesamte Stadt eröffnet.</p>
<p>Sehenswert ist auf jeden Fall die <em>Ponta da Piedade</em>, ein kleines Kap bei <em>Lagos</em>. Auch hier kann man ungehindert auf den zerklüfteten, 20m hohen Klippen herumklettern und die Blicke auf die Felslandschaft von allen Seiten genießen. Eine Treppe führt hinunter zu einer (langweiligen) Grotte; im Sommer starten hier Bootstouren, auf denen man die Vielfalt der Felsformationen und Höhlen kennenlernen kann. Im November ist es jedoch ruhiger, und so kam uns beim Abstieg ein Taucher in Neoprenanzug und mit Harpunen entgegen, der geschätzte 10kg an frisch gefangenen Fisch über der Schulter trug.</p>
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