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	<title>The KingOli Blog &#187; gefunden</title>
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	<description>The KingOli Blog</description>
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		<title>Trash auf der Berlinale</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 20:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist endlich soweit &#8211; seit heute ist nicht nur der Wettbewerb der 62. Berlinale komplett, sondern auch das vollständige und wie gewohnt total unübersichtliche Programm der 2012er Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele von Berlin online. Nach dem ersten Überfliegen der Filme habe ich ein paar Favoriten in der Panorama-Sektion im Auge, wobei ich vor allem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist endlich soweit &#8211; seit heute ist nicht nur der <a href="http://www.berlinale.de/de/presse/pressemitteilungen/alle/Alle-Detail_13460.html">Wettbewerb der 62. Berlinale komplett</a>, sondern auch das vollständige und wie gewohnt total unübersichtliche <a href="http://www.berlinale.de/de/programm/berlinale_programm/programmsuche.php">Programm</a> der 2012er Ausgabe der Internationalen Filmfestspiele von Berlin online. Nach dem ersten Überfliegen der Filme habe ich ein paar Favoriten in der Panorama-Sektion im Auge, wobei ich vor allem auf <a href="http://www.ironsky.net/">Iron Sky</a> gespannt bin. Der Nazi-Trash-Sci-Fi-Film setzte von Anfang an auf eine direkte Ansprache und Einbeziehung der potentiellen Zuschauer über das Internet inklusive einer Teilfinanzierung durch Crowdfunding (dazu folgt später ein separater Artikel) und hat so bei mir über die Jahre eine Erwartungshaltung aufgebaut, die es nun zu befriedigen gilt. Etwas seltsam ist es schon, diesen Film auf der Berlinale zu sehen (die Weltpremiere findet im Friedrichsstadtpalast statt!), aber so gibt es einen Grund mehr, sich auf das Festival zu freuen.</p>
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		<title>Sünden der Großstadt</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bis zum zweiten Weltkrieg war die Berliner Mitte südöstlich des Alexanderplatzes vor allem eins: Eine Ansammlung von Mietskasernen, die enge Straßen einfassten und ein Milieu wie in Berlin Alexanderplatz beschrieben beheimatete. Der Krieg und der folgende großflächige Abriss durch die DDR hinterließen dann lange Zeit eine große Brachfläche, die schließlich durch eine für die kommunistische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum zweiten Weltkrieg war die <a href="/blog/2011/01/13/berlins-vergessene-mitte/">Berliner Mitte</a> südöstlich des Alexanderplatzes vor allem eins: Eine Ansammlung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mietskaserne">Mietskasernen</a>, die enge Straßen einfassten und ein Milieu wie in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Alexanderplatz_(Roman)">Berlin Alexanderplatz</a> beschrieben beheimatete.</p>
<p>Der Krieg und der folgende großflächige Abriss durch die DDR hinterließen dann lange Zeit eine große Brachfläche, die schließlich durch eine für die kommunistische Führung repräsentative Achse vom Fernsehturm über das Marx-Engels-Forum bis zum Palast der Republik einer neuen Nutzung zugeführt wurde. Viel wichtiger für meine bisherige Wahrnehmung dieser Mitte waren aber nicht die genannten Protzbauten, sondern die sie einfassenden Baumstreifen, die leider von den beiden Plattenbauten an der Rathaus- und Karl-Liebknecht-Straße eingerahmt werden, diese jedoch etwas auffangen.</p>
<p>Vor ein paar Tagen nun begann <a href="http://www.bing.com/maps/?v=2&#038;cp=srm4svj3hv41&#038;scene=12400700&#038;lvl=1&#038;sty=b&#038;where1=Rathausstra%C3%9Fe%201%2C%2010178%20Berlin">am äußersten Ende dieses Grünstreifens</a>, an der Ecke Rathausstraße/Gontardstraße, das Abholzenen einer kurzen Allee von Bäumen. Diese wurde zuletzt zwar mehr als öffentliche Toilette denn als urbanes Erholungszentrum genutzt, doch mein morgendlicher Weg zur Arbeit führt genau an dieser grünen Ecke vorbei, die damit gefühlt mehr für mein tägliches Wohlgefühl leistet als die restliche Parkfläche bis zu Spree. </p>
<p>Weichen mussten diese Bäume &#8211; natürlich &#8211; einem neuen Einkaufszentrum namens <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/alexanderplatz/de/realisierung/redevco/index.shtml">Alea 101</a>. Dabei konnte das Timing nicht schlechter sein &#8211; ein paar Tage nach dem Fällen kam der Frost, so dass mindestens zwei Parteien nicht zufrieden sein können. Ich, weil mein Arbeitsweg ein Stück grauer geworden ist, und der Investor, weil er nicht weiterbauen kann. Dieser ist übrigens die Familie Brenninkmeijer, die 1911 auf genau diesem Grundstück ihr erstes C&#038;A-Kaufhaus in Deutschland eröffnete und nach der Wende die Rückführung beantragte. Da auf der anderen Seite des Bahnhofs Alexanderplatz aber bereits ein C&#038;A existiert, soll das Alea 101 andere Einzelhandelsgeschäfte beherbergen.</p>
<p>Nebem dem Wegfall der Grünanlage stößt mir auch <a href="http://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Sauerbruch_Hutton_gewinnen_Wettbewerb_in_Berlin_886523.html">das entstehende Gebäude</a> selber auf den Magen. Die Stadt Berlin hat zwar <a href="http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/alexanderplatz/de/realisierung/index.shtml">eine fragwürdige Vorstellung von der Entwicklung des Alexanderplatzes</a>, das Gebiet rund um den Fernsehturm <a href="http://www.berliner-zeitung.de/berlin/neubau-am-fernsehturm-nach-alexa-kommt-alea,10809148,11422330.html">soll jedoch erst in der gerade begonnenen Amtsperiode näher betrachtet werden</a>, da bis 2019 eine Umgestaltung durch den Neubau der U55 geblockt ist. Da schafft der Investor quasi Fakten, indem er den Stil des Cubix aufgreift (dazu gibt es <a href="http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=8712">im Deutschen-Architektur-Forum einen Thread mit vielen Pro- und Kontra-Stimmen</a>) und die maximal laut Bebauungsplan erlaubte Höhe ausnutzt. Aus einem offenen Vorplatz des Fernsehturms wird so eine Fassadenschlucht, die die Umbauten des Telespargels in den Schatten stellt und den Charakter der Ecke massiv verändert &#8211; und zwar wieder zurück zu der engen, gedrängten Bebauung, die bis vor 70 Jahren schon einmal an dieser Stelle vorherrschte.</p>
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		<title>Meine liebsten Filme 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 20:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[gesehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Quentin Tarantino kann, kann ich ebenfalls &#8211; eine Bestenliste der gesehenen Filme 2011 aufstellen. Ich war zwar nur 19mal im Kino und muss mit dem Zeitversatz der deutschen Veröffentlichungen leben, habe aber genug gesehen um eine eigene Top12 aufzustellen (mit nur einer Überschneidung zu Tarantino). Und hier ist sie: Scott Pilgrim gegen den Rest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was <a href="http://www.tarantino.info/2012/01/14/exclusive-quentin-tarantinos-favorite-films-of-2011-more/">Quentin Tarantino kann</a>, kann ich ebenfalls &#8211; eine Bestenliste der gesehenen Filme 2011 aufstellen. Ich war zwar <a href="/blog/2011/12/31/mein-jahr-2011-in-zahlen/">nur 19mal im Kino</a> und muss mit dem Zeitversatz der deutschen Veröffentlichungen leben, habe aber genug gesehen um eine eigene Top12 aufzustellen (mit nur einer Überschneidung zu Tarantino). Und hier ist sie:</p>
<ol>
<li><a href="/blog/2011/03/22/scott-pilgrim-vs-the-world/">Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt</a></li>
<li>Sherlock (erste Teil der <a href="/blog/2011/08/08/sherlock/">BBC-Mini-Serie</a>)</li>
<li><a href="/blog/2011/09/16/midnight-in-paris/">Midnight in Paris</a></li>
<li>The Social Network</li>
<li><a href="/blog/2011/05/22/four-lions/">Four Lions</a></li>
<li><a href="/blog/2011/04/24/movies-on-a-plane/">True Grit</a></li>
<li><a href="/blog/2011/06/08/biutiful/">Biutiful</a></li>
<li><a href="/blog/2011/02/15/the-guard/">The Guard</a></li>
<li>Gainsbourg &#8211; Der Mann, der die Frauen liebte</li>
<li><a href="/blog/2011/04/24/movies-on-a-plane/">The Fighter</a></li>
<li>The King&#8217;s Speech &#8211; Die Rede des Königs</li>
<li><a href="/blog/2011/01/30/black-swan/">Black Swan</a></li>
</ol>
<p>Und wenn Herr Tarantino Sonder-Awards vergibt, dann will ich nicht hintenanstehen und vergebe deshalb den Preis für den besten Soundtrack an die Chemical Brothers für ihre beeindruckende musikalische Untermalung von <em>Wer ist Hanna?</em>.</p>
<p>Zum Schluss muss ich unbedingt noch <a href="http://www.hbo.com/game-of-thrones">Game of Thrones</a> als beste TV-Serie des Jahres nennen, die bei der diesjährigen Verleihung der <a href="http://www.goldenglobes.org/blog/2012/01/peter-dinklage-wins-a-golden-globe/">Golden Globes</a> mit nur einem Award für den besten Nebendarsteller (Peter Dinklage) für meinen Geschmack etwas zu kurz gekommen ist.</p>
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		<title>Halle ist Budapest</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 17:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedenfalls für den Film Carlos über den Terroristen Ilich Ramírez Sánchez, der vor kurzem als Directors Cut auf arte lief. Wann immer eine Außenaufnahme in Budapest im Bild zu sehen ist, sieht der Zuschauer in Wirklichkeit das Paulusviertel mit seinen Villen im Gründerzeitstil. Anfangs kamen mir die Straßenzüge nur seltsam bekannt vor, doch dann wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedenfalls für den Film <em>Carlos</em> über den Terroristen Ilich Ramírez Sánchez, der vor kurzem als Directors Cut auf <em>arte</em> lief. Wann immer eine Außenaufnahme in Budapest im Bild zu sehen ist, sieht der Zuschauer in Wirklichkeit das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paulusviertel_(Halle)">Paulusviertel</a> mit seinen Villen im Gründerzeitstil. Anfangs kamen mir die Straßenzüge nur seltsam bekannt vor, doch dann wurde in einem Schwenk die markante Pauluskirche auf ihrem Hügel erfasst und damit war ein Irrtum auszuschließen. Da haben die Produzenten ihren Aufenthalt in Halle (in der <a href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/HalleMesse-wird-OPECSitz/20441">Messe</a> wurden die Innenaufnahmen zum Überfall von Carlos auf die Konferenz der OPEC-Länder in Wien gedreht) gleich noch für weitere Szenen genutzt, was ich deutlich angenehmer &#8211; weil unverbrauchter &#8211; finde, als immer und immer wieder Berlin in internationalen Filmen zu sehen.</p>
<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2011/12/carlos.jpg" alt="Die Pauluskirche in Carlos" title="Die Pauluskirche in Carlos" width="500" height="222"/></p>
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		<title>Mein Milestone 2 nascht Lebkuchen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 23:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Passend zur Adventszeit und ein Jahr nach meinem Kauf hat Motorola es geschafft, das Gingerbread-Update für das europäische Milestone 2 auszurollen. Und als wäre es noch nicht Grund genug zur Freude, endlich wieder ein halbwegs aktuelles Betriebssystem auf dem Stein zu haben, gibt es als Belohnung für das lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Passend zur Adventszeit und ein Jahr nach meinem Kauf hat Motorola es geschafft, das <a href="http://developer.android.com/sdk/android-2.3-highlights.html">Gingerbread</a>-Update für das <a href="https://supportforums.motorola.com/thread/50326">europäische Milestone 2</a> auszurollen. Und als wäre es noch nicht Grund genug zur Freude, endlich wieder ein halbwegs aktuelles Betriebssystem auf dem Stein zu haben, gibt es als Belohnung für das lange Warten auch noch ein Feature, dass <a href="/blog/2011/01/05/android-das-kleinere-ubel/">ich vorher sehnlich vermisst hatte</a>: Einen Telefonkalender, also einen Kalender, der weder mit GMail noch mit einem anderen Online-Account synchronisiert wird, sondern einzig und allein auf dem Handy existiert.</p>
<p>Eine weitere für mich wichtige Funktionalität, die Gingerbread mitbringt (allerdings auch alternative Launcher), ist die Gruppierung der Apps. Bei fast annähernd 100 Apps auf meinem Handy ist Ordnung einfach das A und O, und da war bisher mit den Hausmitteln des Betriebssystems nichts auszurichten. Seit dem Update kann ich nun beliebige Gruppen anlegen und meine Apps darauf verteilen &#8211; eine super Funktion!</p>
<p>Neben diesen objektiven Kriterien ist mein Milestone 2 seit dem erfreulich problemlosen Update auch gefühlt geschmeidiger bedienbar und hat etwas an Akkulaufzeit gewonnen. Ein kleines Manko gibt es aber, und das will ich nicht verschweigen: Irgendwie hat Motorola in ihrem mit Motoblur angepassten Gingerbread die Funktion vergessen, die Geburtsdaten der Kontakte zu erfassen bzw. zu ändern. Dank Ebobirthday ist dies für mich kein Problem, aber ich wollte es zumindest erwähnen.</p>
<p>Da sich mit dem Update auch kleinere Probleme wie die sich von alleine aktivierende Sprachsteuerung und der versagende Autofokus der Kamera erledigt haben, bin ich gerade super zufrieden mit meinem Milestone. Schade nur, dass die Hardwaretastatur &#8211; vor dem Kauf war diese ein KO-Kriterium &#8211; auch von dem <a href="http://www.teltarif.de/motorola-milestone-2-tastatur-serienfehler/news/43426.html">Doppelte-Buchstaben-Problem</a> betroffen ist. Sonst wäre ich gerade wunschlos glücklich.</p>
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		<title>Eine Stadt. Ein Buch.</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 16:41:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230; heißt eine seit 2002 in Wien veranstaltete Aktion, bei der 100000 Exemplare eines Buches gratis in der Stadt verteilt werden, um die Menschen zum Lesen anzuregen. Autoren wie John Irving oder Nick Hornby haben sich bereits an dieser Aktion beteiligt, zum Jubiläum ist es nun Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa, der sein Buch Der Geschichtenerzähler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; heißt eine seit 2002 in Wien veranstaltete Aktion, bei der 100000 Exemplare eines Buches gratis in der Stadt verteilt werden, um die Menschen zum Lesen anzuregen. Autoren wie John Irving oder Nick Hornby haben sich bereits an dieser Aktion beteiligt, zum Jubiläum ist es nun Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa, der sein Buch <em>Der Geschichtenerzähler</em> zur Verfügung stellt. Und dies erstmals auch in Berlin. <a href="http://einestadteinbuch.at/berlin">Eine eigene 100000er Auflage wird ab morgen an verschiedenen Stellen in der Stadt verteilt</a>. Mich muss man zwar nicht zum Lesen anregen, aber zu einem geschenkten Einstieg in die Werke des Autoren sage ich nicht nein und werde deshalb versuchen, ein Exemplar zu ergattern und meinen Horizont damit zu erweitern.</p>
<p><strong>Update:</strong> Ich war erfolgreich:</p>
<p><img src="/blog/wp-content/uploads/2011/10/vargas.jpg" alt="Eine Stadt. Ein Buch." title="Eine Stadt. Ein Buch." width="500" height="183" /></p>
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		<title>Tücken der (UMTS-)Technik</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2011/07/30/tucken-der-umts-technik/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 00:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal können einfache Fragen komplizierte Lösungen haben. Zum Beispiel ob ich mit meinem Smartphone, dem Motorola Milestone 2, mit einer passenden Prepaid-SIM auch in den USA mobil mit UMTS surfen kann. Die Antwort nach einer längeren Google-Session ist leider nein, aber die Begründung ist interessant. Denn das Handy unterstützt an sich eine Menge Frequenzen. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal können einfache Fragen komplizierte Lösungen haben. Zum Beispiel ob ich mit meinem Smartphone, dem <a href="/blog/2011/01/05/android-das-kleinere-ubel/">Motorola Milestone 2</a>, mit einer passenden Prepaid-SIM auch in den USA mobil mit UMTS surfen kann. Die Antwort nach einer längeren Google-Session ist leider nein, aber die Begründung ist interessant.</p>
<p>Denn das Handy unterstützt an sich eine Menge Frequenzen. So ist es als Quadband-Gerät in der Lage, GSM-Verbindungen (Telefonate aber auch Datenverbindungen per EDGE oder GPRS) über die Frequenzbänder 850, 900, 1800 und 1900MHz zu führen, und UMTS ist ebenfalls an Bord. Ärgerlich ist nun, dass es dabei auch unterschiedliche Frequenzen gibt. In Deutschland wird das Frequenzband 2100 genutzt; zudem kann mein Milestone 2 auch mit dem 900er Band umgehen. In den USA haben jedoch die beiden UMTS-Anbieter eigene Wege gewählt: AT&#038;T hat einfach das bestehende GSM-Netz hochgerüstet und funkt auf 850 bzw 1900MHz, T-Mobile nimmt neben dem 2100er Band noch das 1700er dazu. Und damit ist mein Smartphone vom amerikanischen 3G-Netz ausgeschlossen.</p>
<p>Hinter dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Umts#FDD-Modus">UMTS-Standard</a> verbergen sich also, so musste ich lernen, viele verschiedene Frequenzbänder, doch je nach Land und Netzgeschichte wurden nur eine Auswahl davon für den Betrieb freigegeben (oder von den Anbietern auserwählt). Nun könnten die Smartphone-Hersteller sicherlich Geräte produzieren, die den kompletten Standard unterstützen. Doch entweder ist dies eine teure Angelegenheit, oder es wird mit Absicht versucht, künstliche Barrieren aufzubauen, um die weltweite Nutzung eines Handys zu verhindern (vom Milestone 2 gibt es insgesamt drei unterschiedliche Hardware-Varianten mit unterschiedlicher Frequenzunterstützung). Egal welcher Grund dahinter steckt &#8211; da wo UMTS als schicker Marketingbegriff draufsteht, ist noch lange nicht das volle Spektrum des Standards drin. Doch dies merkt der Kunde erst, wenn er einmal die Grenzen des eigenen Landes überschreiten will&#8230;</p>
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		<title>Kompatibilität und Standardkonformität</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2011/05/08/kompatibilitat-und-standardkonformitat/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 May 2011 16:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gefunden]]></category>

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		<description><![CDATA[Es fing alles an mit dem Internet Explorer von Microsoft. Dieser interpretierte HTML auf teilweise abenteuerliche Weise, schaffte es durch seine Vorherrschaft in den Pioniertagen des Internets jedoch, dass viele Webseiten ihrerseits nicht dem Standard folgten, sondern sich dem Platzhirsch anpassten. Seitdem haben alle Browserhersteller das Problem, sich zwischen Standardkonformität und einer Kompatibilität zu möglichst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es fing alles an mit dem Internet Explorer von Microsoft. Dieser interpretierte HTML auf teilweise abenteuerliche Weise, schaffte es durch seine Vorherrschaft in den Pioniertagen des Internets jedoch, dass viele Webseiten ihrerseits nicht dem Standard folgten, sondern sich dem Platzhirsch anpassten. Seitdem haben alle Browserhersteller das Problem, sich zwischen Standardkonformität und einer Kompatibilität zu möglichst vielen Seiten zu entscheiden. Und so interpretiert jeder Browser eine Webseite auf individuelle Art und Weise, die Webdesign zu einer Bastel- und Frickelarbeit verkommen lässt, will man mehr als einen Browser unterstützen.</p>
<p>Da helfen auch keine erprobten und gehärteten Frameworks wie <a href="http://developer.yahoo.com/yui/">YUI</a> oder <a href="http://jquery.com/">jQuery</a>, wie ich auf dem harten Weg erfahren musste. Denn seit kurzen verwende ich für mein Blog ein Gallery-Plugin in Zusammenspiel mit dem <a href="http://warren.mesozen.com/jquery-lightbox/">jQuery-Lightbox-Klon</a>. Da WordPress bereits jQuery mitbringt, spare ich mir so Probleme durch den Einsatz mehrerer JavaScript-Frameworks (das <a href="http://www.huddletogether.com/projects/lightbox2/">Lightbox-Original</a> verwendet <a href="http://www.prototypejs.org/">Prototype</a> &#038; <a href="http://script.aculo.us/">Scriptaculous</a>) &#8211; dachte ich zumindest. Beim Austesten musste ich jedoch feststellen, dass Opera und der IE gut damit zurechtkommen, der Firefox jedoch beim Klick auf ein Bild nicht den Lightbox-Effekt startet, sondern das Bild in einem Tab öffnet.</p>
<p>Nach einer längeren Google-Session fand ich dann den entscheidenen <a href="http://code.google.com/p/slimbox/wiki/jQueryManual">Hinweis</a>: Lightbox verwendet das Attribut <code>rel</code> am Anker-Tag um zu erkennen, welche Bilder es mit dem Effekt ausstatten soll. Bei Gallerien folgt hinter dem Wert <code>lightbox</code> noch in eckigen Klammern der Galleriename, also zum Beispiel <code>rel="lightbox[set1]"</code> &#8211; und diese eckigen Klammern sind ab XHTML 1.1 dort nicht mehr erlaubt, bzw es dürfen überhaupt nur noch <a href="http://www.w3.org/TR/2001/REC-xhtml-modularization-20010410/abstraction.html#s_common_attrtypes">vordefinierte Werte</a> angegeben werden (schön zu sehen im <a href="http://validator.w3.org">Validator des W3C</a>). Lightbox ist an dieser Stelle also nicht zukunftskompatibel, sondern nutzt einen Freiraum der <a href="http://www.w3.org/TR/xhtml1/dtds.html#dtdentry_xhtml1-strict.dtd_LinkTypes">Spezifikation von XHTML 1.0</a>.</p>
<p>Bei mir sollte es jedoch funtionieren, da ich eben XHTML 1.0 einsetze und dies im DOCTYPE angebe. Der Firefox scheint jedoch nicht nur in den DOCTYPE zu schauen, sondern seine Interpretation auch von dem im Header mitgesendeten Contenttype abhängig zu machen. Als ich von <code>application/xhtml+xml</code>, dem für XHTML vorgesehenen Standard, auf <code>text/html</code> umschwenkte, den ich sonst nur dem IE sende, funktionierte der Effekt plötzlich. Dies ist keine schöne Lösung (<a href="http://mr-euro.com/lightbox-2-and-xhtml-1-1-validation/">andere ersetzen die Klammern durch Striche direkt in der JS-Bibliothek</a>), doch sie funktioniert erst einmal. Und sie steht trotz der Annäherungen der Browser der aktuellen Generation an die verschiedenen Standards in bester Tradition der Browserweichen und trägt damit zu dem komplexen Interaktionswettbewerb zwischen Seitenbetreibern und Browserherstellern bei&#8230;</p>
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		<title>Freiheit ist die einzige, die fehlt</title>
		<link>http://www.kingoli.net/blog/2011/04/14/freiheit-ist-die-einzige-die-fehlt/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 09:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gedacht]]></category>
		<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem unsere Nachbarn, die Schweizer, bereits vor anderthalb Jahren in einer Volksabstimmung zum Verbot von Minaretten einer unterschwelligen Fremdenfeindlichkeit indirekt Ausdruck verliehen, haben die Franzosen bzw deren Medienregierung nun noch eine Schippe drauf gelegt. Denn seit letztem Montag ist ein Gesetz in Kraft, dass die Vermummung des Gesichts unter Strafe stellt. Die Medienberichterstattung konzentriert sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem unsere Nachbarn, die Schweizer, bereits vor anderthalb Jahren in einer <a href="http://www.faz.net/-00m99i">Volksabstimmung zum Verbot von Minaretten</a> einer unterschwelligen Fremdenfeindlichkeit indirekt Ausdruck verliehen, haben die Franzosen bzw deren Medienregierung nun noch eine Schippe drauf gelegt. Denn seit letztem Montag ist <a href="http://www.faz.net/-01sa6l">ein Gesetz in Kraft, dass die Vermummung des Gesichts unter Strafe stellt</a>.</p>
<p>Die Medienberichterstattung konzentriert sich dabei fast ausschließlich auf die Auswirkungen auf die Burka oder andere Verschleierungen tragenden Musliminnen. Meist wird das Gesetz daher kurz als Burka-Verbot bezeichnet und das Ziel ausgegeben, dass niemand mehr dazu gezwungen werden soll, sich in der Öffentlichkeit zu vermummen. Diese einseitige Darstellung und Konzentration auf ein Feindbild, mit dem vermutlich ein Großteil der Franzosen einverstanden ist, geht jedoch vollkommen am Problem vorbei. Im Gesetz steht weder etwas von Islam, noch von Burkas oder sonst eine Einschränkung der Zielgruppe. Vielmehr sind alle Franzosen davon betroffen und damit gibt es eine Verschiebung innerhalb der drei berühmten Grundsätze der französischen Revolution und der aktuellen Republik (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit), die über eine erzwungene Anpassung und Gleichmacherei dazu führt, dass die Freiheit aller Bürger eingeschränkt wird.</p>
<p>Dies erinnert fatal an das Problem <a href="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Interviews/DE/2011/04/bm_dlf.html?nn=109590">Sperren statt Löschen</a> aus unseren Landen. Auch dort sollte über ein Feindbild (Kinderpornographie) die Freiheit aller Deutschen mittels Zensur des Internets eingeschränkt werden, während die eigentlichen Straftäter (Produzenten, Hoster) nicht betroffen waren. Bei den Franzosen kann ebenfalls ein guter Wille unterstellt werden, nämlich dass Frauen von ihren Männern nicht mehr dazu gezwungen werden können, in der Öffentlichkeit nur komplett verschleiert aufzutreten. Doch ein Verbot bekämpft nur die sichtbaren Auswirkungen, nicht die Ursachen des Problems. Denn wenn eine Frau sich dermaßen dem Patriarchat unterordnet, dann wird sie zukünftig das Haus gar nicht mehr verlassen, d.h. ihre Freiheit wird weiter eingeschränkt und der Zugang zu einer Gesellschaft der Gleichberechtigung erschwert; die Frauen werden letztendlich aus dem öffentlichen Raum verdrängt. Außerdem wird vollkommen außer Acht gelassen, dass es durchaus Frauen geben kann, die sich aus freiem Willen der Interpretation ihrer Religion anschließen, ihren Körper in der Öffentlichkeit nicht offen zur Schau zu tragen.</p>
<p>Das westliche Bild der Frau wird also kritiklos allen übergestülpt und aufgezwungen, worin sich wieder die latente Angst der Europäer äußert, ihre in engen Grenzen definierte Kultur zu verlieren. Doch gerade die für alle offene Gesellschaft ist ein wichtiger Teil dieser Kultur und droht aus Angst vor Veränderungen verloren zu gehen. Und wenn demnächst auf Demonstrationen oder im videoüberwachten öffentlichen Raum niemand mehr sein Gesicht vor dem Staat verdecken darf, dann werden die Franzosen hoffentlich erkennen, dass es auch ihre Freiheit ist, die das Gesetz einschränkt.</p>
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		<title>Buchstöckchen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 22:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>KingOli</dc:creator>
				<category><![CDATA[gefunden]]></category>
		<category><![CDATA[gelesen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe seit langem mal wieder ein Stöckchen entdeckt, das in mir den Wunsch weckte, es auszufüllen. Und so folgen deshalb ein paar Informationen über mich und meine Bücher: 01) Was liest du gerade? Eigentlich lese ich gerade nur einen Reiseführer über Japan von Christine Liew und die aktuelle Ausgabe der Ray &#8211; denn es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe seit langem mal wieder ein <a href="http://www.sabrina-kirnapci.com/blogstockchen-buch-bucher-am-buchersten">Stöckchen</a> entdeckt, das in mir den Wunsch weckte, es auszufüllen. Und so folgen deshalb ein paar Informationen über mich und meine Bücher:</p>
<p><strong>01) Was liest du gerade?</strong><br />
Eigentlich lese ich gerade nur einen Reiseführer über Japan von Christine Liew und die aktuelle Ausgabe der <a href="http://ray-magazin.at/">Ray</a> &#8211; denn es ist Berlinale, und da habe ich nicht viel Zeit. In zwei Wochen geht es jedoch weiter mit entweder <a href="http://www.elasticpress.com/turingtest.htm">Turing Test von Chris Beckett</a> oder der <a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=213235">London-Biographie von Peter Ackroyd</a>.</p>
<p><strong>02) Welches Buch hat dich zuletzt stark beeindruckt?</strong><br />
Das ist wohl <a href="/blog/2011/02/04/1q84/">1Q84 von Haruki Murakami</a>.</p>
<p><strong>03) Sammelst du irgendetwas?</strong><br />
Außer Büchern und meinen Kino-Eintrittskarten?</p>
<p><strong>04) Schreibst du Widmungen in Bücher?</strong><br />
Nein, Bücher lasse ich gerne in dem Zustand, in dem ich sie gekauft habe. Dies bedeutet: Keine Eselsecken, keine geknickten Rücken, und vor allem kein Gekrakel auf den Seiten.</p>
<p><strong>05) Schreibst du deinen Namen in deine Bücher?</strong><br />
Aus o.g. Gründen nicht. Aber ich hinterlasse meist die Kassenzettel darin, wenn ich nicht gerade aus Faulheit bei Amazon bestellt habe &#8211; da sind die Rechnungen einfach zu groß.</p>
<p><strong>06) Welches Buch hast du doppelt?</strong><br />
So richtig doppelt besitze ich kein Buch. Allerdings habe ich <a href="/blog/2009/05/08/eine-insel/">Terry Pratchetts Nation</a> in dem Sinne doppelt, das ich mir die deutsche Hardcoverausgabe gekauft hatte und kurz danach von Freunden das englische Taschenbuch geschenkt bekam.</p>
<p><strong>07) Von wem würdest du dir gern was vorlesen lassen?</strong><br />
Von niemandem. Ich bin kein Fan davon, Bücher aufbereitet zu bekommen, ob nun als Hörbuch oder sogar in optischer Form &#8211; ich liebe es einfach, mir eine eigene Vorstellung des Buches nur durch das Lesen zu machen, alles andere schränkt diese intensive Wahrnehmung ein.</p>
<p><strong>08) Sitzt du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?</strong><br />
Was macht diese Frage denn in einem Bücherstöckchen? Egal, ich sitze gerne zentral in der Mitte auf dem idealen (aber meist nicht existenten) Platz, an dem ich zu allen Ecken der Leinwand denselben Abstand habe. So ist auch mein Fernseher ausgerichtet.</p>
<p><strong>09) Welche ist deine liebste Romanfigur?</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ijon_Tichy">Ijon Tichy</a>. Oder vielleicht doch <a href="http://www.thediscworld.de/index.php/Rincewind">Rincewind</a>?</p>
<p><strong>10) Nach welchem System ordnest du deine Bücher daheim?</strong><br />
Genre (Belletristik, Sachbuch, SF/Fantasy). Serien (z.B. Scheibenwelt). Autor. Sprache. Teilweise auch Optik und Größe.</p>
<p><strong>11) Lesen: vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen?</strong><br />
Ich komme nur selten dazu, nach dem Aufstehen zu lesen. Also lese ich meist im Bett vor dem Schlafen und täglich in der Tram.</p>
<p><strong>12) Welches Buch würdest du deinem größten Feind schenken?</strong><br />
<a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/zettel_s_traum-arno_schmidt_80300.html">Zettel&#8217;s Traum</a> oder <a href="http://www.suhrkamp.de/werkausgabe/auf_der_suche_nach_der_verlorenen_zeit_sonderausgabe_gebunden_in_moirepapier_90.html">Auf der Suche nach der verlorenen Zeit</a>. Wobei ich beide durchaus einmal selber austesten würde und es sogar eine Freundin gibt, der ich beide Werke schenken würde. Ich gehe einfach davon aus, dass ein Feind von mir nicht viel mit hoher &#8211; oder sagen wir extremer &#8211; Literatur anfangen kann.</p>
<p><strong>13) Hardcover oder Paperback?</strong><br />
Immer Hardcover. Es sei denn, ich bin mir nicht sicher und will den Autor erst einmal testen.</p>
<p><strong>14) Zeitung aus Papier oder im Netz?</strong><br />
Lieber auf Papier. Aber News aus dem Netz sind nicht zu verachten aufgrund der Aktualität.</p>
<p><strong>15) Von welchem Buch bist du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?</strong><br />
Schwer zu sagen. Seit ich lesen kann, habe ich das Bücherregal meiner Eltern bearbeitet (nach kleinen Abstechern zu den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_kleinen_Trompeterbücher">Trompeterbüchern</a>) und kann mich nicht an alle Leseerfahrungen erinnern. Aber ich glaube, dass mich vor allem Karl May mit <em>Der Schatz im Silbersee</em> gefesselt hat &#8211; ich habe das Buch an einem Nachmittag verschlungen.</p>
<p><strong>16) Deine liebste Literaturverfilmung?</strong><br />
Vielleicht <em>Dune</em> von David Lynch oder <em>Der Eissturm</em> von Ang Lee.</p>
<p><strong>17) Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?</strong><br />
Gar nichts in dieser Häufigkeit.</p>
<p><strong>18) Bevorzugte Urlaubslektüre?</strong><br />
Bücher &#8211; was sonst?</p>
<p><strong>19) Verkaufst du gelesene Bücher wieder?</strong><br />
Niemals. Blasphemie! Alles wird aufgehoben.</p>
<p><strong>20) Deine meistgelesenen Bücher?</strong><br />
In jüngster Zeit komme ich aus Zeitmangel nicht mehr dazu, ein Buch öfter als einmal zu lesen. Deshalb muss ich wieder Karl May nennen (als Kind hatte ich viel Zeit und wenige Bücher &#8211; genau umgekehrt zu jetzt).</p>
<p><strong>21) Welches Buch hast du beim Lesen vorzeitig weggelegt und nie wieder angefangen?</strong><br />
Keines. Dies ist so etwas wie ein selbstauferlegter Zwang, dass ich &#8220;Problembücher&#8221; zwar gerne für ein paar Wochen auf Eis lege, aber mich schließlich doch bis zum bitteren Ende durch sie hindurchquäle.</p>
<p>Da fällt mir ein: Den <a href="/blog/2010/01/23/schullekture-eine-retrospektive/">Faust in der Schule</a> habe ich nie durchgelesen &#8211; ich fand die Versform zu nervig.</p>
<p><strong>22) Durch welches Buch musstest du dich durchquälen?</strong></p>
<p><a href="/blog/2009/04/20/owen-meany/">John Irving &#8211; Owen Meany</a><br />
<a href="/blog/2009/11/05/godel-escher-bach-ein-endlos-geflochtenes-band/">Douglas R. Hofstadter &#8211; Gödel, Escher, Bach &#8211; ein endlos geflochtenes Band</a><br />
<a href="/blog/2010/05/31/der-turm/">Uwe Tellkamp &#8211; Der Turm</a></p>
<p><strong>23) Bei welchem Buch stutzen die anderen, weil du es besitzt bzw. gelesen hast?</strong><br />
Ist mir noch nicht passiert.</p>
<p><strong>24) Welche Bücher erachtest du von den Medien oder der Menschheit als überbewertet?</strong><br />
Vielleicht die von Stieg Larsson. Generell kümmere ich mich hauptsächlich um das, was ich lesen will, und bekomme deshalb wenig von Büchern mit, die mich gar nicht interessieren.</p>
<p><strong>25) Welches Buch brachte dich zuletzt zum Lachen?</strong><br />
Die <a href="/blog/2008/07/26/informationen-zu-touren-und-anderen-einzelteilen-ein-wir-sind-helden-tagebuch/">Wir-sind-Helden-Biografie</a>.</p>
<p><strong>26) Welches Buch brachte dich zuletzt unfreiwillig zum Lachen?</strong><br />
So ein schlechtes Buch habe ich zum Glück lange nicht lesen müssen.</p>
<p><strong>27) Was hältst du von ebooks?</strong><br />
Für unterwegs oder den Urlaub schon ganz nett, da sie wenig Platz verbrauchen und durch Lesen und Transport keinen Schaden nehmen. Allerdings kann ich sie nicht ins Bücherregal stellen &#8211; und damit disqualifizieren sie sich für einen Kauf.</p>
<p><strong>28) Ebook vs. Buchdruck?</strong><br />
Ganz klar Buchdruck (ich sage nur Bücherregal). Wobei es ja nur um den Unterschied in der Distribution geht &#8211; vom Schreiben bis zum Setzen ist die Entstehungsgeschichte inzwischen identisch.</p>
<p><strong>29) Welches Buch würdest du gerne noch lesen?</strong><br />
Carlos Ruiz Zafón &#8211; Der Schatten des Windes<br />
<del><a href="/blog/2011/06/26/schrodingers-cat-trilogy/">Robert Anton Wilson &#8211; Schrödingers Katze</a></del><br />
Dietmar Dath im Dialog mit Stephen Wolfram &#8211; Das Ende der Gleichungen?<br />
Sven Regener &#8211; Die Lehmann Trilogie</p>
<p><strong>30) Welches Hörspiel hat dich am meisten gefesselt?</strong><br />
Da ich keine höre kann ich hierzu keine Antwort geben.</p>
<p><strong>31) Welche(n) Autor/in hältst du für überbewertet bzw. unterbewertet?</strong><br />
siehe Antwort auf Frage 24)</p>
<p><strong>32) Welches Buch hältst du für unverfilmbar?</strong><br />
Gerade gelesen &#8211; <a href="/blog/2011/05/08/die-abschaffung-der-arten/">Die Abschaffung der Arten</a> von Dietmar Dath. Jeder Versuch, den multidimensionalen Keramikanern ein Bild zu geben, ist ebenso zum Scheitern verurteilt wie der Versuch, die von technischen Utopien und abstrakten Gesellschaftsfragen nur so triefenden Dialoge in einem Film verständlich zu machen.</p>
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