Donnerstag, 31. Januar 2008

Schmidt & Pocher & die gähnende Langeweile

So leicht möchte ich auch mein Geld verdienen: Einmal die Woche ins Studio fahren, kurz fünf Minuten die drei Gags des letzten angestellten Schreiberlings auswendig lernen und dann versuchen, diese Gags zusammen mit dem Sidekick auf eine Stunde Sendezeit auszudehnen.

Diesen Eindruck gewinnt man zusehends, wenn man sich die aktuellen Folgen von Schmidt & Pocher anschaut. Nur selten blitzt die Brillianz des erfahrenen Entertainers bei Harald Schmidt auf, aber die meiste Zeit der 60 Minuten wünscht man sich als Zuschauer, dass die Sendung ein richtiges Konzept hätte und sich die Moderatoren vorher besser aufeinander einstellen. Oder einfach ein wenig mehr proben. Aber eine halbe Stunde lang Witze darüber zu machen, dass man zu wenig Material hat - das habe ich jetzt oft genug gesehen und es langweilt mich!

Und wenn man denkt, schlechter als beim Interview mit Uri Geller kann die Sendung gar nicht mehr werden, dann setzt Olli Pocher mit seiner Daniel Chesterfield-Kopie noch den Tiefpunkt hinterher. Beim ZDF sind die Rundfunkgebühren momentan eindeutig besser angelegt…

gespeichert in: gedacht, gesehen

Einen Kommentar schreiben

 (notwendig)

 (notwendig)


Hinweise zu den Kommentaren:

Die E-Mail Adresse wird nicht angezeigt. Trotzdem bitte ich darauf zu achten, dass der Kommentar den guten Sitten und geltendem Recht entspricht.

Für die Formatierung des Kommentars können die Buttons verwendet werden. Zeilen und Absätze werden automatisch umgebrochen.